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Zitate

Jede Woche veröffentlichen wir ein Schachzitat — von Weltmeistern, Großmeistern und klugen Köpfen des Spiels. Hier das aktuelle Zitat und das vollständige Archiv. 393 Zitate seit 2019.

Zitat der Woche · KW 28

„Schach fördert Geduld, Konzentration und analytisches Denken. Man lernt, Situationen ruhig zu bewerten und Entscheidungen bewusst zu treffen. Besonders für Kinder halte ich das Spiel für sehr wertvoll.“

— Alexander Bagrationi · Großmeister

2026

KW 28

„Schach fördert Geduld, Konzentration und analytisches Denken. Man lernt, Situationen ruhig zu bewerten und Entscheidungen bewusst zu treffen. Besonders für Kinder halte ich das Spiel für sehr wertvoll.“

— Alexander Bagrationi · Großmeister
KW 27

„Ich bin prinzipiell gegen materielle Eroberungen im Eröffnungstadium; sie sind stets mit Zeitverlust und Entwicklungshemmungen verbunden, welche oft fatal werden.“

— Alexander Aljechin · Weltmeister 1927-1935 und 1937-1946
KW 26

„Wenn sie sich im Mittelspiel auf Remis einigen, egal ob ausgeglichen oder nicht, berauben Sie sich der Möglichkeit, Endspiele zu üben, und gerade im Endspiel brauchen Sie wahrscheinlich am meisten Übung.“

— Pal Benkö · Großmeister
KW 25

„Genies werden nicht geboren - sie werden gemacht.“

— Laszlo Polgar · Pädagoge
KW 24

„Die psychologische Schachkunst wird dann zu einer fernöstlichen Kampfmethode, wenn das eigene Ego bis zu einem Grade verkleinert wird, dass es schließlich fast ganz verschwindet und vom Gegner folgerichtig auch nicht mehr attackiert werden kann.“

— Frank Holzke · Großmeister
KW 23

„Ruhig bleiben und tief denken - das ist mein Schach.“

— Ding Liren · Weltmeister 2023-2024
KW 22

„Die meisten Partien werden nicht gewonnen, sondern verloren.“

— Dan Heisman · Nationaler Meister und Schachbuchautor
KW 21

„Im Schach gibt es unendlich viele Wahrheiten - man muss sie nur suchen.“

— Vasily Ivantchuk · Großmeister
KW 20

„Die Hälfte der Varianten, die in einer Turnierpartie berechnet werden, erweisen sich als völlig überflüssig.“

— Jan Timman · Großmeister
KW 19

„Natürlich gucke ich manchmal, ob mein Gegner verwundert oder zufrieden aussieht, ob er siegessicher oder besorgt ist. Das ist eine Zusatzinformation, die nimmt man mit.“

— Matthias Blübaum · Großmeister und Teilnehmer des Kandidatenturniers
KW 18

„Schach ist eine Art Wahnsinn, es sei denn man hat höchste Selbstbeherrschung. Es ist besser, es nicht zu erlernen. Ich habe nie meinen Kindern erlaubt, es zu erlernen, denn ich habe zu viel seiner schlechten Resultate gesehen.“

— Joseph Henry Blackburne · Englischer Schachmeister
KW 17

„Gute Schachgrundlagen sind die Basis eines gesunden und langen Schachlebens.“

— Loek van Wely · Großmeister
KW 16

„Der größte aller Weltmeister ist unbestritten Emanuel Lasker.“

— Michail Tal · Weltmeister 1960
KW 15

„Es war logisch nur noch an offenen Turnieren teilzunehmen. Ich wollte von den Besten lernen, und das waren nun mal keine Frauen.“

— Judit Polgar · Schachgroßmeisterin
KW 14

„Heute würde ich Schach nicht mehr als Beruf wählen.“

— Jan Timman · Schachgroßmeister
KW 13

„Verbringen Sie nicht so viel Zeit mit der Eröffnung, wenn ihr Rating unter 1900 liegt.“

— Amin Bassem · Schachgroßmeister
KW 12

„Es kann nicht oft genug wiederholt werden, dass das Schachspiel außerordentlich komplex ist. Selbst richtig starke Spieler wissen oft nicht, was gut ist. Was sie allerdings oftmals sehr genau wissen, was alles schlecht sein muss.“

— Patrick Karcher · Schachbuchautor
KW 11

„Am meisten freue ich mich über einen Sieg, wenn nicht klar ist, ob mein Gegner überhaupt einen Fehler gemacht hat.“

— Peter Leko · Großmeister
KW 10

„Leider zieht die demokratische Sportart Schach, die allen sozialen Schichten und Altersklassen das Dabeisein ermöglicht, auch Gestalten an, die dem Bild von Schach in der Öffentlichkeit nicht gerade förderlich sind: ungepflegte Einzelgänger mit bedenklichem sozialen Verhalten. Leute, die einem ungesunden Lebenswandel frönen: Alkohol, Zigarettenkonsum usw.“

— Frank Zeller · Internationaler Meister
KW 9

„Nur allzu oft wird Schach als rein kognitives Problem aufgefasst. Dabei basiert doch jede einzelne schachliche Entscheidung auf Gefühlen. Die bedeutende Rolle des Unterbewussten und die immense psychische Anspannung während der Partie lassen darauf schließen. Gleich drei Kontrahenten gilt es in der Schachpartie zu besiegen: die feindlichen Figuren, die Psyche des Gegnres und vor allem das eigene Ich.“

— Matthias Wahls · Großmeister
KW 8

„Das Blackmar-Diemer-Gambit verändert den ganzen Menschen.“

— Emil Joseph Diemer · Schachprophet
KW 7

„zur Zeitnot im Schachspiel... Es ist nicht zu wenig Zeit, die wir haben, sondern es ist zu viel Zeit, die wir nicht nutzen.“

— Lucius Annaeus Seneca · Philosoph – zur Zeitnot im Schachspiel
KW 6

„Es gibt keinen Zusammenhang zwischen Intelligenz und Schach, einige der dümmsten Menschen, die ich kenne, sind gute Schachspieler“

— Lisa Lane · Schachspielerin und Mitglied des „Chess Hall of Fame“ der Frauen
KW 5

„Gib einem Kind eine Schachaufgabe und blicke ihm in die Augen. Wenn sie leuchten, dann ist es ein Schachtalent.“

— Arthur Jussupow · Großmeister und Autor der Tigersprung-Reihe
KW 4

„Ich berserke nicht. Ich bin kein Höhlenmensch.“

— Magnus Carlsen · Großmeister und Nr.1 der Weltrangliste
KW 3

„Taktiken...Taktiken sind deine Freunde. Aber sie sind seltsame Freunde, die merkwürdige Dinge tun.“

— John Chernoff · Pianist und Schachautor
KW 2

„Das Tempo ist die Seele des Schachspiels.“

— Siegbert Tarrasch · Großmeister
KW 1

„Prinzipiell stehen zwei Wege zur Verfügung, um mit einer schachlichen Schwäche fertig zu werden: 1. Vermeiden 2. Malochen“

— Hans-Peter Kraus · Schachjournalist

2025

KW 52

„Jeder, der sich Zeit nimmt und Schach unterrichtet, bringt etwas Wertvolles in die Welt.“

— Dijana Dengler · WFM
KW 51

„Ich muss gestehen, dass mir diese Trennlinie schon früher immer relativ egal war. Ob man Schach jetzt als Sport bezeichnet, als Spiel, als Wissenschaft, als Kunst. Das kann ja jeder irgendwie benennen, wie er möchte.“

— Jan Gustafsson · Großmeister
KW 50

„Kritisches Denken ist beim Schach der entscheidende Faktor. Wie im Leben sollte man erst Nachdenken, bevor man handelt.“

— Hikaru Nakamura · Großmeister
KW 49

„Schach ist wie die Liebe - allein macht es weniger Spaß.“

— Stefan Zweig · Autor der „Schachnovelle“
KW 48

„Was wäre Schach ohne dumme Fehler.“

— Kurt Richter · Internationaler Meister
KW 47

„Zuerst werde ich 1:0 in die Tabelle eintragen, dann können wir analysieren.“

— Wolfgang Uhlmann · Großmeister... immer nach einer gewonnenen Partie
KW 46

„Selbstvertrauen ist sehr wichtig - selbst wenn man nur vorgibt, selbstbewusst zu sein. Wenn Sie einen Fehler machen, aber ihren Gegner nicht erkennen lassen, was Sie denken, übersieht er den Fehler möglicherweise.“

— Viswanathan Anand · Weltmeister 2000-2002
KW 45

„Das Endspiel ist wie eine Rente, die man wahrscheinlich eh nicht erreichen wird. Konzentriert euch zunächst auf das Mittelspiel und die Eröffnungen.“

— Erik van den Doel · Großmeister
KW 44

„Mein Lieblngsfeld auf dem Schachbrett ist d3, da ich sehr gerne den Königsindischen Angriff spiele.“

— Bassem Amin · Großmeister
KW 43

„Das liebe ich an Caro-Kann...Man macht ganz normale Züge und plötzlich steht man besser.“

— Ludger Ulrich Keitlinghaus · Großmeister
KW 42

„Der gute Spieler hat immer Glück.“

— Jose Raul Capablanca · Weltmeister 1921-1927
KW 41

„Capablanca hat bewiesen, dass man der Beste sein und trotzdem Erster werden kann.“

— Savielly Tartakower · Großmeister
KW 40

„Wir müssen dafür sorgen, dass Schach nicht wie eine tote Sprache wird, die zwar sehr interessant ist, aber nur für eine sehr kleine Gruppe.“

— Sytze Faber · Schriftsteller
KW 39

„Die sieben Erbübel des Schachspiels sind nämlich: Oberflächlichkeit, Gefräßigkeit, Furchtsamkeit, Inkonsequenz, Zeitvergeudung, Verrammlung und - Friedenssinn.“

— Savielly Tartakower · Großmeister
KW 38

„Selbst im Eifer des Mittelspiel muss der Meister die Umrisse eines möglichen zukünftigen Endspiels im Auge behalten.“

— David Bronstein · Großmeister
KW 37

„Ein wahrer Meister spielt originell, riskant, entschlossen.“

— Patrick Süßkind · Schriftsteller
KW 36

„Ich versuche, mit Niederlagen klarzukommen, indem ich nicht verliere.“

— Magnus Carlsen · Weltmeister 2013-2023 / Weltranglisten Erster (2839 ELO)
KW 35

„Robert Hübner gilt auch als Sprachforscher als Koryphäe. Das ist sein Problem. Ich hab’s einfacher. Ich kann nur Schach gut.“

— Wladimir Kramnik · Weltmeister 2000-2007
KW 34

„Nur ein wirklich starker Spieler weiß wie schwach er spielt.“

— Savielly Tartakower · Großmeister
KW 33

„Wählen Sie keinen Zug aus einer Liste von Computervarianten - benutzen Sie ihren eigenen Verstand. Das ist besonders für junge Spieler wichtig. Es ist besser, eine schlechtere Variante gut zu studieren, als eine bessere Computervariante nachzuspielen.“

— Laslo Hazai · Internationaler Meister und Schachbuchautor
KW 32

„Gute Stellungen gewinnen keine Spiele, gute Züge schon.“

— Gerald Abrahams · Schachspieler und Autor
KW 31

„Wichtig ist nicht die Aufstellung, wichtig ist die Einstellung.“

— Joachim „Jogi“ Löw · Fußball-Weltmeister Trainer
KW 30

„Es gibt zwei Arten von Menschen; jene die sich damit begnügen, sich mit den Umständen abzufinden und die Skat spielen; und jene die versuchen, die Umstände zu kontrollieren und die Schach spielen.“

— Mortimer Collins · Schriftsteller
KW 29

„Gewagte Ideen sind wie das Ziehen von Schachfiguren. Sie können geschlegen werden, aber sie können auch eine Siegespartie eröffnen.“

— Johann Wolfgang von Goethe · Dichter und Politiker
KW 28

„Man verliert eine Partie auf drei Arten: durch Zeit, durch Aufgabe oder durch Matt. Also warum aufgeben?“

— Pal Benkö · Großmeister
KW 27

„Schach ist ein knallharter Profisport geworden. Zehn bis zwölf Stunden am Tag Training reichen kaum aus um oben zu bleiben.“

— Judit Polgar · Großmeisterin
KW 26

„Ein großer Schachspieler hat immer ein sehr gutes Gedächtnis.“

— Leonid Shamkovich · Großmeister
KW 25

„Früher hätte ich wohl gesagt, das ist bereits gewonnen. Aber heute bin ich vorsichtiger, denn die Leute werfen dann ihre Computer an...“

— Dr. Robert Hübner · Großmeister
KW 24

„Jeder Vorteil hat seinen Nachteil.“

— Johan Cryff · Fußballtrainer
KW 23

„Im Zweifelsfall...spielen sie Schach!“

— Walter Tevis · Schriftsteller u.a. „The Queens Gambit“
KW 22

„Ein schlechter Plan ist besser als gar kein Plan.“

— Frank Marshall · Großmeister
KW 21

„Heute spielen durch die Computer alle gleichförmig.“

— Dr. Robert Hübner · Großmeister
KW 20

„Einem Remis im Mittelspiel zuzustimmen, gleichwertig oder nicht, beraubt einem der Möglichkeit, das Spielen von Endspielen zu üben. Und das Endspiel ist wahrscheinlich das, in dem man die meiste Übung braucht.“

— Pal Benkö · Großmeister
KW 19

„Später hatte ich zunehmend Erfolg in entscheidenden Partien. Vielleicht weil ich die einfache Wahrheit erkannte: nicht nur ich hatte Angst, auch mein Gegner.“

— Michail Tal · Weltmeister 1960-61
KW 18

„Wer nie einen Fehler gemacht hat, hat noch nie etwas Neues ausprobiert.“

— Albert Einstein · Physiker
KW 17

„Dein Körper muss in Topform sein. Dein Schach verfällt, wenn dein Körper verfällt. Der Körper kann nicht vom Geist getrennt werden.“

— Robert James (Bobby) Fischer · Weltmeister 1972-1975
KW 16

„Ich habe jedoch festgestellt, dass fast alle Musiker auch Schach spielen - da gibt es offenbar einen Zusammenhang.“

— Wladimir Kramnik · Weltmeister 2000-2007
KW 15

„Alle Konzepte des Schachspiels basieren auf geometrischen Grundlagen.“

— Eugene Znosko-Borovsky · Internationaler Meister
KW 14

„Ein Bauer wird selten oder nie ein Vermögen machen, wenn er von seinen Mitspielern getrennt ist.“

— François-André Danican Philidor · Französischer Komponist und bester Schachspieler der Welt in der 2.Hälfte des 18.Jahrhunderts
KW 13

„Ich habe noch nie in meinem Leben Französisch gespielt, weil das die langweiligste aller Eröffnungen ist.“

— Wilhelm Steinitz · 1.Schachweltmeister 1886-1894
KW 12

„Das Schachspiel ist unvergleichlich, eine königliches, ein kaiserliches Spiel.“

— Napoleon Bonaparte · Französischer Kaiser
KW 11

„Dies sind die drei Momente, die dem Endspiel seinen Charakter geben: die Offensivkraft des Königs, der Freibauer und der Zugzwang.“

— Emanuel Lasker · Weltmeister 1894-1921
KW 10

„Das Spiel selber ist weit mehr wichtig als das Ergebnis.“

— Alexej Schirow · Großmeister
KW 9

„Ehrlich gesagt wollte ich der jüngste Weltmeister werden!“

— Volodar Murzin · Rapid Weltmeister 2025 (Auf die Frage, wie es sich anfühlt, der zweitjüngste Schnellschachweltmeister der Geschichte zu sein.)
KW 8

„Ich liebe alle Positionen. Gib mir ein schwieriges Positionsspiel, ich werde es spielen. Aber total gewonnene Stellungen kann ich nicht ausstehen.“

— Eduard Gufeld · Großmeister
KW 7

„Eile ist nie gefährlicher als dann, wenn man das Gefühl hat, dass der Sieg zum Greifen nahe ist.“

— Eugene Znosko-Borovsky · Internationaler Meister
KW 6

„Erstklassige Spieler verlieren gegen zweitklassige Spieler, weil zweitklassige Spieler manchmal ein erstklassiges Spiel spielen.“

— Siegbert Tarrasch · Großmeister
KW 5

„Schachprogramme sind unsere Feinde, sie zerstören die Romantik des Schachs. Sie nehmen dem Spiel seine Schönheit. Alles kann berechnet werden.“

— Levon Aronian · Großmeister
KW 4

„Wie oft im Sport, gilt: Arbeit schlägt Talent. Immer!“

— Alfred Gislason · Handball-Nationaltrainer
KW 3

„Robert Fischer ist ein genialer Einzelgänger gewesen, der eine unbesiegbare Kohorte sowjetischer Schachmeister vernichtete.“

— Oleg Korneev · Großmeister
KW 2

„Die größte Kunst beim Schach besteht darin dem Gegner nicht zu zeigen was er tun kann.“

— Garri Kasparow · Weltmeister 1985-2000
KW 1

„Da weiß ich gar nicht, wo ich anfangen soll...Das Adrenalin während der Partie. Das Dopamin, wenn man richtig gut steht.“

— Matthias Wüllenberger · ChessBase-Chef auf die Frage, was ihm am Schach am meisten gefällt...

2024

KW 52

„Ein bisschen Romantik kann weder beim Schach noch in der Liebe schaden. Also versuche ich mich ab und zu daran zu erinnern.“

— Nigel Short · Schachgroßmeister
KW 51

„Anders als beim Schach geht das Spiel im Leben nach dem Schachmatt weiter.“

— Isaac Asimov · Schriftsteller
KW 50

„Wenn du Caro-Kann in jungen Jahren spielst, was wirst du dann spielen, wenn du alt bist?“

— Bent Larsen · Großmeister
KW 49

„Ich glaube nicht an Psychologie, ich glaube an gute Züge.“

— Robert James (Bobby) Fischer · Weltmeister 1972 - 1975
KW 48

„Im Schach gewinnt jeder. Hat man Freude am Spiel ist auch der Verlust einer Partie kein Unglück.“

— David Bronstein · Schachgroßmeister
KW 47

„Wenn es um Männer - oder Frauenschach geht, schaue ich mir lieber Frauenschach an, weil wir viel interessanter spielen und viel mehr Fehler machen:-)“

— Lena Miladinovic · Internationale Meisterin
KW 46

„Wer nicht spätestens mit 10 Jahren beginnt, wird es nicht zum Meister bringen.“

— Anatoli Karpow · Schachweltmeister 1975-1985 - FIDE-Weltmeister 1996-1999
KW 45

„Eine Liebe zur Entwicklung des Raumes ist ein Muss, wenn man besser spielen will.“

— Jeremy Silman · Internationaler Meister und Buchautor
KW 44

„Bauernendspiele haben in der Regel einen forcierten Charakter und können schlüssig ausgearbeitet werden.“

— Mark Dworetsky · Internationaler Meister
KW 43

„Der Verlierer hat immer Unrecht“

— Wassili Panow · Internationaler Meister
KW 42

„Ich musste mich nie anpassen, denn der Schwerpunkt meines Trainings lag schon immer am Laptop.“

— Dimitrij Kollars · Großmeister und Deutscher Meister 2024
KW 41

„Matt entspricht nicht immer den Tatsachen.“

— Savielly Tartakower · Großmeister
KW 40

„Ich habe teilweise abenteuerliche Züge gemacht, das hätte ich nicht tun sollen.“

— Levron Aronian · Großmeister
KW 39

„1.e4...The Best!“

— Robert James (Bobby) Fischer · Weltmeister 1972-1975
KW 38

„Schach ist allzu interessant, deshalb habe ich es aufgegeben.“

— Lenin · Erster Regierungschef und Begründer der Sowjetunion
KW 37

„Das beste Mittel zur Verbesserung des Schachspiels wäre das Spielen gegen stärkere Gegner.“

— Peter Swidler · Großmeister
KW 36

„Ein Freibauer ist ein Verbrecher, der hinter Schloss und Riegel gehört!“

— Aaron Nimzowitsch · Großmeister
KW 35

„Vielleicht ist dies die Nebenwirkung des erzielten Fortschritts: Je mehr Sie wissen, desto mehr erkennen Sie, wie schwach Sie sind.“

— Xie Jun · Weltmeisterin 1991-1996 und 1999-2001
KW 34

„The Board is set, the pieces are moving. (Das Spielfeld ist abgesteckt, die Figuren bewegen sich.)“

— Gandalf · Der Herr der Ringe – Die Rückkehr des Königs
KW 33

„Wenn ich dem Anfänger nur eine Eröffnung empfehlen dürfte, würde ich keine Sekunde zögern und sagen: Spielen Sie das Evans-Gambit!“

— David Bronstein · Großmeister
KW 32

„Es ist zwar ein Klischee, aber man sollte das Rating des Gegners möglichst ausblenden und sich auf die Züge konzentrieren. Solange man die bestmöglichen Züge findet, kann man am Ende stolz sein. Egal wie die Partie endet.“

— Noel Studer · Großmeister
KW 31

„Das gute am Schach ist, dass oft die besten Züge die schönsten sind. Die Schönheit der Logik.“

— Boris Gelfand · Großmeister
KW 30

„Die unerbittlichsten Regeln im Schach sind - die Ausnahmen.“

— Savielly Tartakower · Großmeister
KW 29

„Beengte Stellungen tragen bereits den Keim des Verlustes in sich.“

— Siegbert Tarrasch · Großmeister
KW 28

„Manchmal denke ich, ich habe Frankensteins Monster erschaffen! Die jungen Spieler interessieren sich mehr für die Elo-Wertung als für die Dinge auf dem Brett.“

— Arpad Elo · Professor für Physik und Statistik - Entwickler der ELO Zahl (das Wertungssystem wurde 1970 von der Fide offiziell eingeführt)
KW 27

„Sorgen Sie sich nicht um ihre Wertungszahl, arbeiten Sie an Ihrer Spielstärke und die Werttungszahl wird folgen.“

— Dan Heisman · Schachtrainer und Autor
KW 26

„Jeden Monat schaue ich mir zehntausende Partien an, um keine Ideen und Trends zu verpassen.“

— Wladimir Kramnik · Weltmeister 2000-2007
KW 25

„Eröffnungen sind in gewisser Weise wichtig, werden aber stark überbewertet. Wer viel Zeit damit verbringt, Eröffnungen zu studieren, wird auf lange Sicht keine Ergebnisse erzielen.“

— Renier Castellanos Rodriguez · Großmeister
KW 24

„Es gibt einfache und komplexe Spiele, aber die einzigen, die zu spielen es sich lohnt, sind die multiplexen Spiele, in denen sämtliche Variablen ständig im Zustand des Flusses und Wandels sind.“

— M.A.Foster · Schriftsteller
KW 23

„Altgriechische Texte zu übersetzen, macht mir 100 Mal mehr Spaß als Schach.“

— Dr. Robert Hübner · Schachgroßmeister
KW 22

„Eine Innovation muss nicht besonders genial sein, wichtig ist eine exakte Ausarbeitung.“

— Paul Keres · Großmeister
KW 21

„Absolut korrektes Spiel gibt es nur in der Theorie.“

— Garri Kasparow · Weltmeister 1985-2000
KW 20

„Ich mag zentrale Felder, besonders das Feld d5. Es liegt vermutlich daran, dass ich früher hauptsächlich Sizilianisch gespielt habe.“

— David Lobzhanidze · Internationaler Meister
KW 19

„Je mehr wir mit Computern analysieren, desto mehr glauben wir an Verteidigung.“

— Wladimir Kramnik · Weltmeister 2000-2007
KW 18

„1.e4 ist der Zug, den Sie spielen, wenn Sie jung und naiv sind und glauben, die Welt schulde ihnen etwas. Offene Positionen, unendliche Horizonte - was gibt es daran nicht zu lieben? Nun, ich habe Neuigkeiten. Es ist ein grausames Schachbrett da draußen.“

— John Bartholomew · Internationaler Meister
KW 17

„Es ist aus ärztlicher Sicht sehr sinnvoll, das Gehirn an kombinatorischen Aufgaben zu schulen und zu stärken.“

— Dr. Helmut Pfleger · Großmeister
KW 16

„Für einen Computer gibt es keine ‚Verzweiflung‘. Er kämpft weiter und versucht einfach, den besten Zug zu machen. Er kümmert sich nicht darum, ob er einen schlechten Start in die Partie hatte; er gibt nie auf. Computer sind nicht gehandicapt durch das, was gerade auf dem Brett passiert, sie analysieren eine Stellung in einem Moment, als würden sie von vorn beginnen, mit völliger Objektivität. In dieser Hinsicht können Menschen von ihnen eine Menge lernen. Eins der schwersten Dinge für uns ist, das zu verdrängen, was gerade zuvor geschah; es färbt auf unser Denken ab, was nicht hilfreich ist.“

— Daniel King · Großmeister
KW 15

„Moralische Siege zählen nicht.“

— Sawielly Tartakower · Großmeister
KW 14

„Wir können nicht über die Köpfe der Jugend hinweg arbeiten. Das ist, glaube ich, ein Grundsatz, den Vereine beherzigen müssen.“

— Jörg Schulz · langjähriger Geschäftsführer der deutschen Schachjugend
KW 13

„Für den Fernschachspieler ist das Leben buchstäblich eine ununterbrochene Partie Schach.“

— Dr. Eduard Dyckhoff · Fernschach Europameister 1929 / 1930 / 1931
KW 12

„Es gibt nur zwei wahre Schachgenies - das andere war Wilhelm Steinitz.“

— Robert James (Bobby) Fischer · Weltmeister 1972-1975
KW 11

„Im Leben gibt es kein Zurück. Das Leben ist eine Reise.“

— Hikaru Nakamura · Schachgroßmeister
KW 10

„Ich trinke, ich rauche, ich spiele, ich liebe Frauen - nur Fernschach ist ein Laster, das ich nicht habe.“

— Michail Tal · Weltmeister 1960
KW 9

„Simultanspiel hat mit dem gepflegten Schach sehr wenig zu tun.“

— Milan Vidmar · Schachgroßmeister
KW 8

„Wir jungen Leute glauben nicht an die Regeln, wir glauben an die Ausnahmen.“

— Richard Reti · Schachgroßmeister
KW 7

„Magnus kann alles spielen, außer Französisch.“

— Simen Agdestein · Großmeister, ehemaliger Trainer von Magnus Carlsen und Buchautor (Wonderboy)
KW 6

„Ich denke nicht in Varianten, sondern in Ideen.“

— David Bronstein · Großmeister
KW 5

„Überall wo es Angreifer gibt, gibt es Verteidiger.“

— Emanuel Lasker · Weltmeister 1894-1921
KW 4

„Botwinnik und Euwe sind große Schachspieler, aber ich bin ein Genie.“

— Miguel Najdorf · Großmeister
KW 3

„Ich möchte nur zehn Prozent von dem wissen, was der Ex-Weltmeister Alexander Chalifman im Schach vergessen hat.“

— Dr. Gerhard Thiele · Astronaut
KW 2

„Genie ist Dressur.“

— Laszlo Polgar · Pädagoge und Vater der bekannten Schachspielerinnen Zsusza, Zsofia und Judit Polgar. ( Polgárs Theorie lautet, dass Begabungen nicht angeboren sind, sondern anerzogen werden können.)
KW 1

„Das Wichtigste, was Kinder lernen können, ist, Spaß am Schachspielen zu haben. Als Trainerin ist es meine Mission, ihnen die Liebe zu diesem Spiel zu vermitteln. Es spielt keine Rolle, ob Kinder in jungen Jahren gewinnen oder verlieren. Sie müssen einfach soviel Spaß wie möglich am Schach haben. Wenn sie älter werden, werden sie Schach viel besser verstehen.“

— Lena Miladinovic · Internationale Meisterin

2023

KW 52

„Ja, tatsächlich. Ich spielte in den vergangenen zwei Jahren online mehr Dame als Schach. Glaube ich meinen Kollegen im Dame, spiele ich derzeit auf dem Niveau eines Internationalen Meisters.“

— Wassili Iwantschuk · Schachgroßmeister
KW 51

„Ich pfeife auf die Meinung der Mehrheit! Ich habe mich daran gewöhnt, nach meinem eigenen Verstand zu leben.“

— Michail Botwinnik · Schachweltmeister 1948-1957 / 1958-1960 / 1961-1963
KW 50

„Früher ist es mir schwer gefallen, gegen Freunde zu spielen.“

— Jan Timman · Großmeister
KW 49

„Wenn man alles nach Spaß bewertet, dann sollte man eher zum brasilianischen Karneval als zum klassischen Schach.“

— Jan Nepomnjaschtschi · Großmeister
KW 48

„Das Erlernen einer jeden Eröffnung im Schach ist unmöglich.“

— James Eade · FIDE-Meister und Schachbuchautor
KW 47

„Die einzigen Gegner, die nicht immer eine Ausrede auf Lager haben, wenn sie gegen mich verlieren, sind die Computer.“

— Robert James (Bobby) Fischer · Weltmeister 1972-1975
KW 46

„Viele Fehler passieren, weil wir während der Partie die Konzentration verlieren. Es geht immer darum, mit dem Wettkampfdruck zurechtzukommen. Leistung ist Potenzial minus Störfaktoren.“

— Rainer Buhmann · Großmeister
KW 45

„Schach ist nicht wie das Leben, es hat Regeln.“

— Boris Pasternak · Schriftsteller
KW 44

„Gewöhnlich sind sogenannte positionelle Opfer schwerer zu finden; sie müssen deshalb höher bewertet werden als jene, die ausschließlich auf einer genauen Berechnung taktischer Möglichkeiten basieren.“

— Alexander Aljechin · Weltmeister 1927-1935 / 1937-1946
KW 43

„Spielstil und Charakter...gibt es da wirklich eine Verbindung? Ich glaube schon!“

— Judit Polgar · Stärkste Schachspielerin aller Zeiten und 39.Mitglied der World Chess Hall of Fame
KW 42

„Wer den Geist der Eröffnungen versteht, kann ohne Vorkenntnisse eine gute Partie bekommen.“

— Richard Reti · Schachgroßmeister
KW 41

„Jeder Anfänger hat zunächst ein schwieriges Leben.“

— Milan Vidmar · Schachgroßmeister
KW 40

„Es ist nützlich, mehrere Partien schnell hintereinander nachzuspielen - einfach, um Ideen zu sammeln. Auf diese Weise bereichert man sein Positionsgefühl.“

— Tigran Petrosjan · Weltmeister 1963-1969
KW 39

„In der Regel gilt, dass Angriffshandlungen erst nach einer Rochade eröffnet werden sollten.“

— Rolf Schwarz · Schachbuchautor
KW 38

„Aber es ist halt wie im Blitz - das ist Wild West Schach und wer sich auf rauchende Colts einlässt, der lässt sich auch darauf ein, dass der Gegner schneller zieht als man selbst. Und die Partie ist ja auch meistens schnell vergessen und weiter geht’s...“

— Dr. Peter Teuschel · Schachspieler...als Antwort auf das Statement von Wladimir Kramnik aus KW 37
KW 37

„Ich war unangenehm überrascht von der allgemeinen Einstellung, in toter Remis- oder Verluststellung auf Zeit zu spielen. Ich verstehe, dass die Regeln dies zulassen, aber meiner altmodischen Meinung nach gibt es moralische Werte, die noch wichtiger sein sollten als offizielle Werte: Respekt gegenüber Schach, gegenüber dem Gegner und Würde sind noch wertvoller.“

— Wladimir Kramnik · Weltmeister 2000-2007
KW 36

„Vernachlässigen Sie nicht das Studium des Endspiels. Im Gegensatz zur Eröffnungs- oder Mittelspielphase kennen Spieler aller Spielstärken diesen Teil ihres Spiels am wenigsten. Schon sehr bald wird das Endspielwissen den entscheidenden Unterschied machen.“

— Wojciech Morada · Großmeister
KW 35

„Das Spiel stand gleich. Dann gab er mir eine Chance und die habe ich genutzt.“

— Vincent Keymer · Großmeister...nach seinem Sieg gegen Magnus Carlsen beim FIDE World-Cup 2023
KW 34

„Es ist wirklich schade, das so viele Schachspieler nicht auf ihr Äußeres achten.“

— Alexandra Kosteniuk · Weltmeisterin 2008-2010
KW 33

„Nach 1.e2-e4 liegt Weiß in den letzten Zügen.“

— Gyula Breyer · Theoretiker und Schachkolumnist
KW 32

„Garry Kasparow war erst in der Großmeister-Organisation GMA, dann in der Profischach-Vereinigung PCA, zum Schluss kehrte er wieder in den Schoß der FIDE zurück. Aber gut, manche Leute sind flexibel.“

— Viswanathan Anand · Weltmeister 2007, 2008, 2010, 2012
KW 31

„Aus Eröffnungen lernt man Eröffnungen, aus dem Endspiel lernt man Schach.“

— Stephan Gerzadowicz · Fernschachspieler und Schachbuchautor
KW 30

„Strategie braucht Denken, Taktik braucht Beobachtung.“

— Max Euwe · Weltmeister 1935-1937
KW 29

„Ganz ohne Selbstkritik und Objektivität geht es nicht.“

— Kurt Richter · Internationaler Meister
KW 28

„Generell glaube ich, das Schach in England höhere Wertschätzung erfährt, während in Deutschland der Schachunterricht möglichst nichts kosten soll.“

— Ingrid Lauterbach · DSB Präsidentin
KW 27

„Die Idee von Capablanca, Schach als Fach in Schulen zu lehren, ist großartig.“

— Fidel Castro · Kubanischer Staatspräsident von 1976-2008
KW 26

„Schach ist, wie die Liebe, in jedem Alter ansteckend.“

— Salo Flohr · Großmeister
KW 25

„Den Kindern rate ich, glaubt an Euch, gebt nicht auf und lasst die Ellenbogen stecken!“

— Jürgen Klopp · Fußballtrainer
KW 24

„Das Blindspiel ist mehr Sache der Übung als des Gedächtnisses.“

— Harry Nelson Pillsbury · Großmeister, Gedächtniskünstler und Blindspielexperte
KW 23

„Meine Mutter sagte immer: Ein negatives Ergebnis, ist auch ein Ergebnis.“

— Garri Kasparow · Weltmeister 1985-2000
KW 22

„Wenn du einsam bist, wenn du dich in der Welt wie ein Fremder fühlst, spiele Schach. Das wird deinen Geist erheben und dein Ratgeber im Kampf sein.“

— Aristoteles · Philosoph
KW 21

„Zeitung lesen, wozu? Seit 3000 Jahren ist doch nichts Wesentliches mehr passiert.“

— Dr. Robert Hübner · Schachgroßmeister
KW 20

„Der Weg zum Sieg führt über die Initiative.“

— Isaak Lipnitzky · Ukrainischer Schachmeister
KW 19

„Manchmal habe ich geglaubt, ich sei süchtig nach Schach. Ohne Turniere war ich nicht glücklich.“

— Ding Liren · 17.Schachweltmeister
KW 18

„Ich höre die Figuren, wie sie mich ganz leise ansprechen.“

— Hussain Besou · FIDE-Meister und mit 11 Jahren jüngster Spieler im Bundeskader des deutschen Schachbundes
KW 17

„Ich mag es nicht, berühmt zu sein.“

— Ding Liren · Großmeister und zweiter Finalist des WM Finales in Astana
KW 16

„Ich verstehe die Leute nicht, die die Parole verbreiten, dass Sport nichts mit Politik zu tun hat. Das hat er. Derjenige, der sagt, dass die Politik ihn nicht betrifft, ist entweder eine sehr glückliche Person oder versteht nicht sehr gut, worüber er spricht.“

— Jan Nepomnjaschtschi · Großmeister und aktuell Spieler im WM Finale in Astana
KW 15

„Ein Bauer, der gezogen wurde, kann nicht mehr zurück...“

— Wadim Rosenstein · Schachspieler, Unternehmer und Kandidat für die DSB Präsidentschaftswahl im Mai (Auf die Frage welche Erkenntnis für ihn im Schach wie im Leben hilfreich erscheint.)
KW 14

„Es ist oft eine gute Idee, mit dem Vorstoß...g5 ein paar Züge zu warten, damit er an Kraft gewinnt.“

— Michael Basman · Internationaler Meister, Autor und Spezialist kurioser Eröffnungen (1.g4 Grob/ 1...g5 Borg / 1.e4 a6 St.Georgs Verteidigung / 1...h6 und 2....a6 Globale Eröffnung u.v.m.
KW 13

„Du sollst keine brach liegenden Kräfte des Gegners aktivieren!“

— Emanuel Lasker · Weltmeister 1894 - 1921 (Laskers Gebot)
KW 12

„1.Capablanca, 2.Aljechin, 3.Fischer, 4.Kasparow, 5.Anand, 6.Kortschnoi, 7.Lasker, 8.Carlsen, 9.Topalow, 10.Euwe.“

— Vasyl Iwantschuk · Großmeister, 2022 auf die Frage nach den zehn stärksten Großmeistern aller Zeiten
KW 11

„Früher konnte man bisweilen mit dem Mut zur Lücke alles mögliche ins Blaue hinein spielen, in der Hoffnung, dass der Gegner am Brett nicht zurechtkommen wird. Das geht heute nicht mehr.“

— Dr. Karsten Müller · Großmeister und Endspielexperte
KW 10

„Schach ist nicht wie das Leben - Schach ist das Leben.“

— Fernando Arrabal · Dichter u.a. und leidenschaftlicher Schachspieler
KW 9

„Es gibt keine Pläne für einen kommerziellen Stockfisch. Warum sollte Stockfisch nicht frei sein? Alle drei von uns haben reguläre Arbeitsplätze und wir können hieraus unsere Rechnungen zahlen. Computerschach ist nur ein Hobby. Die meisten Menschen verdienen kein Geld bei der Ausübung ihres Hobbys. Ich sehe keinen Grund, warum es mit Schachprogrammierung anders sein sollte. Kommerzielle Interessen würden uns zwingen, stärker mit Aufgaben wie Marketing, Support und der Programmierung einer Benutzeroberfläche befasst zu sein. Wir haben dafür wenig Geschick und kein Interesse. Für den Ausgleich dieser zusätzlichen Arbeit würden wir nur einen kleinen Betrag erhalten, den wir wirklich nicht benötigen.“

— Tord Romstad · Programmierer vom Schachprogramm Stockfisch
KW 8

„Der Wert von zwei Vorteilen zählt progressiv. Eine Partie auf der Grundlage eines Vorteils zu gewinnen, kann eine schwierige Arbeit sein. Hat man man aber zwei Vorteile, verringert sich die Mühe um weit mehr als die Hälfte“

— Max Euwe · Weltmeister 1935-1937
KW 7

„Fischer hat mich (1994 in Budapest) natürlich wiedererkannt und auch nach meinen Geschwistern gefragt. Er erzählte mir vom Fischer Schach (Chess960), das damals gerade im Entstehen war. Er hat mich gefragt, ob man beim Fischer Schach rochieren können sollte. Am Anfang war das gar nicht vorgesehen. ‚Aber die Leute rochieren einfach gerne‘, war seine Meinung. So kam es ja dann auch.“

— Michael Bezold · Großmeister
KW 6

„Die Art und Weise, wie jemand Schach spielt, sagt auch etwas über den jeweiligen Charakter des Spielers aus. Ich bin von Natur aus vorsichtig und gehe nicht gerne Risiken ein.“

— Vlastimil Hort · Großmeister
KW 5

„Die schwierigste Figur beim Schachspiel ist der Gegner.“

— Werner Mitsch · Autor
KW 4

„Nun ja, jeder verliert irgendwann einmal.“

— Ruslan Ponomariov · FIDE Weltmeister 2002
KW 3

„Nach dem Spiel gehen der König und der Bauer in die gleiche Schachtel.“

— Sprichwort aus Italien
KW 2

„Neugier ist enorm wichtig, um im Schach erfolgreich zu sein. Und im Leben vermutlich auch.“

— Judit Polgar · Stärkste Schachspielerin aller Zeiten und 39.Mitglied der World Chess Hall of Fame
KW 1

„Ja, ich war in der Schule wohl der typische Nerd.“

— Elisabeth Pähtz · Stärkste deutsche Schachspielerin mit offiziellen Großmeistertitel

2022

KW 52

„Ich gehöre nicht zu der Sorte Spieler, die glauben, dass man seinen Gegner hassen muss, um ihn zu besiegen.“

— Nigel Short · Großmeister
KW 51

„Neben den Anstrengungen der Werbewirtschaft ist Schach die größte Verschwendung menschlicher Intelligenz.“

— Raymond Chandler · Schriftstelller
KW 50

„Schach wird in vielen Ländern gespielt. Aber auch beim Schach haben Menschen, die aus wohlhabenden Familien kommen, einen Vorteil: Wer Geld hat, kann schon als Kind viel reisen und weltweit Turniere spielen. Wenn man wenig Geld hat, kann man so talentiert sein, wie man will - wenn das keiner mitbekommt, hilft das nichts.“

— Josefine Heinemann · Großmeisterin der Frauen
KW 49

„Ich spiele lieber 960 als klassisches Schach.“

— Wesley So · Großmeister mit einer aktuellen ELO-Zahl von 2760
KW 48

„Besser ein falscher Plan, logisch durchgeführt, als gar kein Plan.“

— Veselin Topalov · FIDE Weltmeister 2005
KW 47

„Manche meiner Dämonen behalte ich für mich.“

— Magnus Carlsen · Aktueller Weltmeister seit 2013
KW 46

„Vom Schachspiel hat man gesagt, dass das Leben zu kurz sei, um es zu beherrschen. Aber dies ist ein Fehler des Lebens, nicht des Schachspiels.“

— Irving Chernev · Schachbuchautor
KW 45

„Wenn ich mich ans Brett setze, brauche ich nur an die Position, nicht aber an den Gegner zu denken.“

— Jose Raul Capablanca · Weltmeister 1921-1927
KW 44

„Helfe Deinen Figuren, so dass Sie Dir helfen können.“

— Paul Morphy · Großmeister
KW 43

„Die Hauptaufgabe eines Trainers kann mit ‚Ermutigung‘ umschrieben werden.“

— Nikolai Krogius · Großmeister
KW 42

„Mit Weiß schien Tal verwundbarer“

— Viktor Kortschnoi · Großmeister
KW 41

„Das Fernschach gibt die Möglichkeit, die meisten schachlichen Probleme fast unfehlbar zu lösen.“

— Alberic O’Kelly de Galway · Großmeister
KW 40

„Mit Corona wurde Online Schach propagiert und damals gab es schon die Hinweise, dass bei allem außer Blitz betrogen wird und das nicht verhindert werden kann. Die Aussage, dass nur 0,14% auf chess.com betrügen, ist reines Marketing.“

— Gerhard Lorscheid · FIDE-Meister
KW 39

„Ich habe ja die Hälfte der Partie geschlafen. Dann bin ich aufgewacht und sah, dass ich nur noch sechs Minuten auf der Uhr habe. Ein Remis ist okay unter diesen Umständen.“

— Alexander Grischuk · Großmeister
KW 38

„Im Schach ist es wie im Leben, es stellt sich heraus, dass der Mensch für sich selbst der schwierigste Gegner ist.“

— Wassili Smyslow · Weltmeister 1957-1958
KW 37

„Wir sind live im chinesischen Fernsehen. Ich musste so lange spielen, wie ich konnte.“

— Alexander Grischuk · Großmeister nach einer Marathonpartie gegen Ding Liren
KW 36

„Variantenberechnung ist nur eine notwendige Technik. Kann man diese vereinfachen oder erleichtern - um so besser! Die Schönheit des Schachspiels liegt in der inneren Logik und den Ideenreichtum.“

— Benjamin Blumenfeld · Schachmeister, Theoretiker und Psychologe
KW 35

„Bevor man versucht, positionell zu spielen, sollte man kombinieren lernen. Möglicherweise verlieren Sie einige Partien, dafür haben Sie aber Schach spielen gelernt.“

— Richard Reti · Schachgroßmeister - Historische stärkste Elo-Zahl von 2710 im Dezember 1920
KW 34

„An die Ketten der Theorie gelegt, verliert der Spieler nur allzu leicht die Fähigkeit, selbstständig zu denken und zu kombinieren. Das sind die Folgen der Überschätzung der Strategie.“

— Dr.Max Euwe · Weltmeister 1935-37
KW 33

„Heutzutage gewinnt im Turnier nicht derjenige Spieler, der weitreichende Pläne entwirft, sondern einfach jener, der Zug um Zug kämpft.“

— David Bronstein · Schachgroßmeister
KW 32

„Die Zeit ist dann wertvoll, wenn man sie nicht hat.“

— Wladimir Kramnik · Weltmeister 2000-2007
KW 31

„Vom Damengambit pflege ich nur Gebrauch zu machen, wenn ich schlechter Laune bin.“

— Akiba Rubinstein · Großmeister und im Jahr 1913 bester Spieler der Welt mit einer historischen Elo-Zahl von 2789
KW 30

„Die Bauernstruktur zeigt uns oft die Pläne!“

— David Lobzhanidze · Internationaler Meister und Trainer des Jahres 2021
KW 29

„Meine Mutter sagte oft: Es geht nicht ums Gewinnen. Es geht darum, einen Unterschied zu machen.“

— Garri Kasparow · Weltmeister 1985-2000
KW 28

„Auf Remis spielen mit Weiß ist gewissermaßen ein echtes Verbrechen gegen das Schach!“

— Michail Tal · Weltmeister 1960
KW 27

„Mir fehlt der Charakter eines Champions. Ich bin Forscher, kein Kämpfer.“

— Juri Awerbach · Großmeister, Endspielexperte - starb am 07.Mai 2022 als ältester Großmeister mit 100 Jahren
KW 26

„Schach ist schneller geworden. Die Leute spielen viel aggressiver als in den 50er und 60er Jahren.“

— Alexej Suetin · Großmeister
KW 25

„Für Schachspieler war Kuba das Paradies.“

— Dr. Helmut Pfleger · Großmeister
KW 24

„Mir macht es nichts aus, wenn keiner bei mir zuschaut. Ich habe mit meinen Partien genug zu kämpfen.“

— Wladimir Kramnik · Weltmeister 2000-2007
KW 23

„Go hat eine durchgehendere Logik als das Schach, ist ihm an Einfachheit überlegen und steht ihm, glaube ich, an Schwung der Phantasie nicht nach.“

— Emanuel Lasker · Weltmeister 1894-1921
KW 22

„Die Initiative ist im Schach äußerst bedeutsam. Manchmal ist sie ein bis zwei Bauern wert, manchmal sogar mehr.“

— Dr. Max Euwe · Weltmeister 1935-1937
KW 21

„Entscheidend ist es, sich mit der Situation voll zu identifizieren und sich sagen zu können: ‚Toll, dass ich jetzt diese Partie spielen darf, unabhängig vom Ergebnis, unabhängig davon, was sonst noch passiert.“

— Harald Schneider-Zinner · Internationaler Meister, Schach- und Mentaltrainer
KW 20

„Er spielt sehr effizient. Wenn er unter Druck gerät, entwischt er. Wenn er selbst Druck macht, gewinnt er. So sammelt er immer den einen oder anderen Extrapunkt ein. In Wijk aan Zee spielen wir jedes Jahr zusammen Fußball: Er ist nicht der größte Läufer, aber er schießt jede Menge Tore.“

— Anish Giri · Großmeister und aktuelle Nummer 10 der Welt über Weltmeister Magnus Carlsen
KW 19

„Ich glaube nicht an Festungen.“

— Magnus Carlsen · Aktueller Weltmeister seit 2013
KW 18

„Stückeschreiben ist wie Schach. Bei der Eröffnung ist man frei, dann bekommt die Partie ihre eigene Logik.“

— Friedrich Dürrenmatt · Schriftsteller
KW 17

„Schachspieler können ausgezeichnet Varianten am Schachbrett berechnen, aber nicht im realen Leben.“

— Anatoli Karpow · Schachweltmeister 1975-1985 / FIDE Weltmeister 1996-1999
KW 16

„In einer Schachaufgabe ist Korrektheit unerlässlich, Schönheit notwendig und Schwierigkeit wünschenswert.“

— Konrad Erlin · Komponist von über 1600 Schachproblemen
KW 15

„Die Schachpartie ist gewöhnlich ein Märchen aus Tausend - und einem Fehler.“

— Savielly Tartakower · Schachgroßmeister
KW 14

„Denke groß vom Gegenangriff. Er ist die beste Parade und gewinnt noch verlorene Partien.“

— Frank Marshall · ehemalige Nr.2 der Weltrangliste
KW 13

„Die Zeit ist dann wertvoll, wenn man sie nicht hat.“

— Wladimir Kramnik · Schachweltmeister 2000-2007
KW 12

„Natürlich ist Schach ein Sport. Es gibt alle Komponenten, die auch in anderen Sportarten da sind: Ehrgeiz, Gegnerschaft, Konkurrenz, Kampf- und Siegeswillen. Und man verliert auch Kalorien, jedenfalls im Tunierschach.“

— Elisabeth Pähtz · Schachgroßmeisterin und aktuell beste deutsche Schachspielerin mit einer ELO von 2507
KW 11

„Die größte Genugtuung bereiten mir jene Züge, die es erlauben, einen Blick in die Zukunft zu werfen.“

— Anatoli Karpow · Schachweltmeister 1975-1985 - FIDE-Weltmeister 1996-1999
KW 10

„Das Schach ist für das Spiel zu ernst, für den Ernst zu viel Spaß.“

— Gotthold Ephraim Lessing · Dichter und Philosoph
KW 9

„Ein Springer auf f6 gegen die eigene Rochadestellung ist schlimmer als ein rostiger Nagel im Knie.“

— Efim Bogoljubow · Großmeister
KW 8

„Du weißt, Kamerad Pachmann, ich bin nicht gerne Minister. Lieber würde ich Schach spielen wie Du oder in Venezuela eine Revolution durchführen.“

— Che Guevara · Revolutionär
KW 7

„Wenn du deinem Gegner nach der Partie Stärke beweisen willst, drücke ihm die Hand“

— Lettisches Sprichwort
KW 6

„Schachspieler als Beruf ist in Deutschland nicht vorgesehen.In Deutschland wird Schach oft nur als Hobby angesehen, und entsprechend sind auch die Einstellung und die Förderung des Verbandes.“

— Vincent Keymer · Großmeister und derzeitige Nr.1 in Deutschland mit einer ELO von 2664
KW 5

„Der Gegner kann stets nur eine Figur schlagen.“

— Michail Tal · Schachweltmeister 1960
KW 4

„Ich hatte meinen ersten Trainer erst, als ich schon Schachprofi war. Davor habe ich mir alles autodidaktisch beigebracht ’.“

— Stefan Kindermann · Schachgroßmeister und Geschäftsführer der Münchner Schachakademie
KW 3

„Hopp, hopp, hopp! Die Springer hüpfen überall herum. Wie in aller Welt soll ich wissen, was da vor sich geht?“

— Georgi Orlow · Internationaler Meister und Namensgeber der Black Knight’s Tango Eröffnung (1.d4 Sf6 2. c4 Sc6)
KW 2

„Für die Olympischen Spiele hat es bisher nicht gereicht trotz intensiver Bemühungen der FIDE. Das Problem fängt schon damit an, ob man Schach bei den Sommer- oder Winterspielen unterbringt.“

— Dr. Karsten Müller · Schachgroßmeister und Endspielexperte
KW 1

„Die Frage nach der Aufgabe im Leben, nach dem Sinn des Lebens - ist sinnlos. Sie müsste uns vorkommen, wie etwa die Frage eines Reporters, der einen Schachweltmeister interviewt: ‚Und sagen Sie, verehrter Meister - Welcher ist der beste Schachzug?“

— Viktor Frankl · Psychologe

2021

KW 52

„Schach ist vierdimensional – Länge, Breite, Tiefe, Zeitnot“

— unbekannt
KW 51

„So lange wir lernen wollen, so lange wir lernen können, ist alles gut.“

— Garri Kasparow · Weltmeister 1985-2000 und Hearthstone Spieler
KW 50

„Mein größter Vorteil ist, dass ich besser Schach spiele.“

— Magnus Carlsen · Titelverteidiger 2021 und Weltmeister seit 2013
KW 49

„Folge keinem starren, festen System und du wirst dich immer leicht anpassen können.“

— Bruce Lee · Kampfkunstexperte
KW 48

„Schach ist kein Spiel sondern eine Krankheit.“

— Henry Campbell · Bannerman - Politiker
KW 47

„Schachverständnis und -wissen hat mehrere Ebenen. Alle Schachschreiber, ich ja auch, arbeiten mit Computern. Wir schauen uns Partien an und erklären dann die Ideen hinter Varianten und Bewertungen der Maschine. Nur entwickelt sich so kein fundamentales Verständnis. Darum löse ich mich oft ganz bewusst von dieser Methode, vor allem, wenn ich ein Buch schreibe. Ich baue mein Brett auf, spiele eine Partie nach oder analysiere eine Position und fokussiere mich auf meine Gedanken und Ideen.“

— Mihail Marin · Schachgroßmeister und Autor
KW 46

„Das Schachspiel ist das weitaus schönste und vernünftigste aller Spiele, und Glück und Zufall haben darin keinen Einfluss.“

— Marie de Rabutin-Chantal · Französische Schriftstellerin des 17.Jahrhunderts
KW 45

„Talent? Was für ein Talent? Es ist 99% Arbeit und 1% Naturell.“

— Gata Kamsky · Schachgroßmeister
KW 44

„Unserem Spielbetrieb in der NRW-Oberliga zum Beispiel kann ich nichts abgewinnen. Im Extremfall fährst du zwei Stunden hin, wartest nach der Partie, bis alle fertig sind, dann zwei Stunden zurück. Am Ende warst du elf oder zwölf Stunden für Schach unterwegs, und der Tag ist gelaufen.“

— Christof Sielecki · Internationaler Meister - siehe auch Geschwätzblitz auf chess24
KW 43

„Die erste Bedingung für den Sport ist der Wettkampf. Und Schach ist ein Wettkampf!“

— Juan Antonio Samaranch · Früherer IOC-Präsident
KW 42

„Es ist eine so wunderschöne Metapher. Ich nehme an, dass man einen Plan haben kann, aber man muss dazu in der Lage sein, sich anzupassen, man muss sich drehen können…. Es ist wichtig, anzugreifen, aber auch, sich zu verteidigen und man muss lernen, wann man beides tun muss. Und man braucht alle Spielfiguren des Schachbretts. Nicht nur die Königin, die umher wandert. Man braucht jede einzelne Spielfigur.“

— Anya Taylor-Joy · Hauptdarstellerin der Netflix-Serie „The Queen’s Gambit“ - Auf die Frage, was ihr das Spielen von Schach über das Leben beibrachte
KW 41

„Druck ist eine der wirksamsten Waffen in einer Schachpartie“

— Dr. Max Euwe · Weltmeister 1935-1937
KW 40

„Ich rechne überhaupt nicht voraus. Ich gewinne auch so.“

— Robert James (Bobby) Fischer · Weltmeister 1972-75
KW 39

„Ich mache meine Fehler erst nach reiflichster Überlegung.“

— Josef Krejcik · Schachbuchautor
KW 38

„Einige Springer springen nicht, sie hinken vielmehr“

— Savielly Tartakower · Schachgroßmeister
KW 37

„Eine Honorierung nach ELO, nicht nach Geschlecht, wäre angemessen. Ich könnte ja damit leben, weniger zu bekommen als Brett vier der Männer, mein ELO ist schließlich kleiner. Aber zu sagen, eine Frau bekommt generell halb so viel wie ein gleichstarker Mann, das geht nicht.“

— Elisabeth Pähtz · Derzeitige Nr.1 der Frauen in Deutschland und seit November 2021 erste Frau in Deutschland mit dem offiziellen Großmeistertitel
KW 36

„Deine Wertungszahl - vorausgesetzt einige Jahre ernsthafter schachlicher Anstrengung - könnte etwa dem zehnfachen Deines IQ plus 1000 entsprechen.“

— Jonathan Levitt · Schachgroßmeister
KW 35

„Bobby Fischer bleibt für mich der Größte! Er kam aus einer anderen Welt und war Autodidakt. Dass Fischer es ohne entsprechendes Hinterland bis zum Gipfel des Schacholymps geschafft hat, zeigt seine einmalige Größe. Er gewann ein dramatisches Match, bei dem man den großen politischen Einfluss der Russen im Hintergrund durchaus spürte.“

— Lothar Schmid · Nahschach - und Fernschachgroßmeister / Schiedsrichter des legendären Wettkampfes um die Schachweltmeisterschaft 1972 in Reykjavik, der seine Karriere mit 13 Jahren im Schachklub in Radebeul begann
KW 34

„Genialität ist erlernbar? Ich stimme dem Grundtenor natürlich zu, aber das Wort Genie passt meines Erachtens an dieser Stelle nicht. Als Genie wird man geboren, das kann man nicht lernen. Als Magnus Carlsen wird man geboren, man kann nicht lernen, Weltmeister zu werden.“

— Dr. Karsten Müller · Schachgroßmeister und Endspielexperte
KW 33

„Dieses Gebäude zu betreten könnte Ihren IQ deutlich anheben. Schach macht das mit Menschen.“

— Werbung beim Kandidatenturnier 2018 in Berlin
KW 32

„Es ist peinlich, dass ich nie Weltmeister wurde. Es wäre leicht, Leonid Breschnjew als Ursache vorzuschieben, dessen Apparat den Vorzeigekommunisten Anatoli Karpow in allem unterstützte. Aber Garri Kasparow zum Beispiel, der ebenfalls von den Sowjets unerwünscht war, hat trotz der Widerstände den WM-Titel erobert.“

— Viktor Kortschnoi · Großmeister
KW 31

„In unseren Köpfen herrscht Chaos. Frauen spielen unlogisch. Die Figuren fliegen. Ein Vorteil ist da und einen Zug später wieder weg. Uns fehlt die Klarsicht. Außerdem tun sich Frauen schwer, während der Partie vier bis fünf Stunden hoch konzentriert zu sein. Unsere Gedanken fliegen irgendwann zu Liebesdingen. Und dann ist es aus und vorbei. Dieses Chaos macht das Frauenschach aber auch spannender.“

— Maria Manakowa · Großmeisterin...auf die Frage: Warum spielen Männer meist stärker als Frauen?
KW 30

„Meine allgemeine Meinung zum Schach ist, dass die romantische Seite, die tiefe Strategie, bereits tot ist. Der Einsatz von Computern hat das Spiel völlig verändert.“

— Hikaru Nakamura · Großmeister und aktuelle Nr. 1 der Blitzschach-Weltrangliste mit einer ELO von 2900
KW 29

„Rückschläge gab es viele und die meisten hätten wahrscheinlich einmal die Konsequenz ergriffen und zu sich gesagt: Es reicht, Schachspielen bringt nix! Bei mir hat stets die Liebe zum Spiel über die Vernunft gesiegt.“

— Frank Zeller · Internationaler Meister
KW 28

„Radrennen sind wie Schachspiele. Bauernopfer, damit der König siegt.“

— Olaf Ludwig · Olympiasieger im Radsport
KW 27

„90% der Buchvarianten haben keinen großen Wert, weil sie entweder Fehler enthalten oder auf trügerischen Annahmen beruhen. Vergessen sie besser Eröffnungen und nutzen Sie die dadurch gewonnene Zeit für das Endspiel. Letzten Endes werden Sie auf diesem Wege viel bessere Ergebnisse erzielen.“

— Jose Raul Capablanca · Weltmeister 1921-1927
KW 26

„Beim Sex ist es doch im Grunde genommen wie beim Schach: Wer’s kann, spielt nicht mit Anfängern.“

— Dieter Nuhr · Kabarettist
KW 25

„Natürlich hat Ehrgeiz immer auch einen neurotischen Anteil. Andererseits kommt man ohne ihn niemals bis ganz nach oben.“

— Dr.Helmut Pfleger · Schachgroßmeister
KW 24

„Ich brauche keinen Schachcomputer. Dass die Maschinen den Menschen überlegen sind, kenne ich zum Beispiel von meinem Videorecorder.“

— Harald Schmidt · Entertainer
KW 23

„Es gibt zwei Typen von Schachspielern, es gibt die, die gern gewinnen, und die, die nicht gern verlieren. Es gibt spekulative Spieler, die mit allen Mitteln versuchen, das Gleichgewicht zu stören. Ich gehöre zu den anderen, den Korrekten, den Risikovermeidern. Ich gehöre -wie Kramnik- zum Lager derer, die nicht gern verlieren.“

— Jan Gustafsson · Großmeister und mit 2643 ELO aktuell die Nummer 4 in Deutschland
KW 22

„Komischerweise ist Französisch fast eine deutsche Verteidigung. Wolfgang Uhlmann war mit der berühmteste Französisch-Spieler, dann Gerald Hertneck und ich selbst, dann die jüngere Generation, Georg Meier, Matthias Blübaum, Rasmus Svane, alle haben intensiv Französisch gespielt. Rainer Knaak darf man nicht vergessen, er ist auch ein großer Franzose. Der legendärste Franzose war natürlich Viktor Kortschnoi. Aber der hatte als absoluter Weltklassespieler ein viel breiteres Repertoire. Französisch war nur ein Teil davon.“

— Stefan Kindermann · Großmeister und Geschäftsführer der Münchner Schachakademie
KW 21

„Manchmal gewinnst Du, manchmal lernst Du dazu.“

— Großmeister Niclas Huschenbeth · siehe auch Chessence - Die Schachschule mit GM Niclas Huschenbeth
KW 20

„Mir geht es wie jedem Schachspieler. Ziel ist immer der nächste Hunderter.“

— Matthias Blübaum · Deutsche Nummer 1 (ELO 2669), auf die Frage zur 2700-Marke
KW 19

„Lustige Frage! Eigentlich fahre ich nicht zum Turnier, um jemanden die Daumen zu drücken. Die brauche ich ja selber zum Spielen.“

— Filiz Osmanodia · Großmeisterin und Handdouble in der Netflix Serie The Queen’s Gambit auf die Frage, mit wem sie bei der Jugend-WM 2014 mitfiebert.
KW 18

„Jetzt wechsle ich zu einem langsamen Partner. Ein langsamer Partner ist wie ein schneller Partner - nur langsamer.“

— Anish Giri · Großmeister beim Banter Blitz
KW 17

„Außer Nepo hat heute jeder schlecht gespielt. Ich habe schlecht gespielt, Kirill hat schlecht gespielt. Giri hat schrecklich gespielt, Ding katastrophal. Wang Hao hat die erste Hälfte der Partie gespielt wie ein Huhn, das mit der Klaue schreibt.“

— Alexander Grischuk · Großmeister und begeisterter Pokerspieler zur Qualität der Partien im 1. Teil des Kandidatenturniers im März 2020
KW 16

„Macht man sich nicht bereits einer beleidigenden Einschränkung schuldig, indem man Schach ein Spiel nennt?“

— Stefan Zweig · Schriftsteller (Schachnovelle - 1943)
KW 15

„Die Partien sind immer verschieden, die Interviews immer die gleichen.“

— Garri Kasparow · Weltmeister 1985-2000
KW 14

„Ich hätte schon früher heiraten können, aber ich hatte keine Zeit.“

— Wladimir Kramnik · Weltmeister 2000-2007
KW 13

„Das Schachspiel an sich betrachtet ist völlig wertlos, es erhält seinen Wert erst durch unser Spiel.“

— Helmut Wieteck · Schachbuchautor
KW 12

„Schach ist ein Spiel des Verstandes und nicht des Gedächtnisses.“

— Eugene Snosko-Borowski · Internationaler Meister
KW 11

„Es tut gut, die Entwicklungsperiode vom demokratischen Geist durchdringen zu lassen. Wie undemokratisch wäre es beispielsweise, den einen Offizier große Spaziertouren vornehmen zu lassen, während andere zu Hause säßen und sich entsetzlich langweilten.“

— Aaron Nimzowitsch · Schachgroßmeister
KW 10

„Das Schachspiel verlangt dreierlei: Kenntnis der Möglichkeiten, Ahnung der Wahrscheinlichkeiten, Resignation für die Gewissheiten.“

— Carl Ludwig Schleich · deutscher Arzt und Schriftsteller
KW 9

„Als Karpow Schachweltmeister wurde, ließ er praktisch alle stärksten Sowjetspieler für sich arbeiten. Wenn auch nur ein mittelmäßiger Meister Spezialist für eine bestimmte Eröffnung war, wurde er von Karpow gerufen. Das wurde alles geheim gehalten!“

— Michael Botwinnik · Schachweltmeister 1948-1957 / 1958-1960 / 1961-1963
KW 8

„Karpow hatte Zugriff zu allen Ressourcen, die er benötigte und wurde anders als alle anderen Spieler behandelt, weil er Teil des System war.“

— Garri Kasparow · Schachweltmeister 1985-2000
KW 7

„Erstaunlich, dass ich die Welt vom Indus bis Andalusien regiere und nicht der 32 Schachfiguren auf 2 mal 2 Ellen Fläche Herr werde.“

— Al-Mamun · 7.Kalif der Abbasiden (786-833 n.Chr.)
KW 6

„Kiebitze, die reden, sind nicht zu ertragen und Kiebitze, die nicht reden, gibt es nicht.“

— Dr.Zabel · Kurt Richters fiktiver Schachfreund aus dem Jahre 1956 und vielen folgenden...
KW 5

„Während meiner Jahre als Trainer habe ich die Erfahrung gemacht, dass ein Amateur durch nichts stärker aus der Bahn geworfen wird, als durch einen drohenden Königsangriff. Falls Sie eine solche Partie verlieren, dann verlieren Sie nicht wegen des gegnerischen Königsangriffs (der üblicherweise stärker in der Einbildung existiert, als in der Realität ). Vielmehr verlieren Sie, weil Sie Ihre eigenen Pläne aufgegeben haben und Ihr Gegner Ihre Orientierungslosigkeit deshalb gefahrlos dazu nutzen kann, alles zu tun, was er will.“

— Jeremy Silman · Internationaler Meister und Schachbuchautor
KW 4

„Ich habe gespielt wie ein Kind“

— Magnus Carlsen · Aktueller Weltmeister seit 2013 (der damals 12-jährige Magnus, nachdem er in einer Schnellpartie Kasparow, aus einer totalen Gewinnstellung heraus, noch ins Remis entwischen ließ)
KW 3

„Den Ruhm habe ich schon, jetzt brauche ich noch das Geld.“

— Wilhelm Steinitz · Weltmeister 1886-1894
KW 2

„Wenn ich mich einlogge, glauben die Leute gewöhnlich nicht, dass ich es selbst bin und sie fangen an komische Fragen zu stellen. Und wenn sie es glauben, stellen sie wieder andere komische Fragen.“

— Judit Polgar · Schachgroßmeisterin und wahrscheinlich stärkste Schachspielerin aller Zeiten
KW 1

„Ich trinke Kaffee, um nicht müde zu werden. Wenn ein Mittel existierte, welches die Gehirnleistung verbessert, würde ich es sofort nehmen.“

— Jan Timman · Schachgroßmeister

2020

KW 53

„Die Kombination ist das Herz des Schachspiels.“

— Alexander Aljechin · Schachweltmeister 1927-1935 / 1937-1946
KW 52

„Der Denker von Rodin ist ein Schachspieler, dem man den Tisch weggenommen hat.“

— Ramon Gomez de la Serna · Schriftsteller
KW 51

„Zu wenig Geduld ist wahrscheinlich der häufigste Grund für ein verlorenes Spiel.“

— Bent Larsen · Schachgroßmeister
KW 50

„Man sollte sich nicht nur auf Anfangszüge fokussieren, sondern ganze Partien nachspielen, um den roten Faden zu erkennen.“

— FM Aleksandar Vuckovic · Schachspieler
KW 49

„Nichts macht so viel Freude, wie im anderen den Verlierer zu wecken.“

— Garri Kasparow · Schachweltmeister 1985-2000
KW 48

„Ein Vorteil einer Schachstellung kann entweder dynamischer oder statischer Natur sein. Schach ist ein Spiel von Transaktionen, und manchmal ist es notwendig, eine Art von Vorteil gegen eine andere einzutauschen.“

— Jacob Aagaard · Schachgroßmeister
KW 47

„Auf dem Schachbrett der Meister gilt Lüge und Heuchelei nicht lange. Sie werden vom Wetterstrahl der schöpferischen Kombination getroffen, irgendwann einmal, und können die Tatsache nicht wegdeuteln, wenigstens nicht für lange, und die Sonne der Gerechtigkeit leuchtet hell in den Kämpfen der Schachmeister.“

— Emanuel Lasker · Schachweltmeister 1894-1921
KW 46

„Die Liebeserklärung ist wie die Eröffnung beim Schach: die Konsequenzen sind unübersehbar.“

— Hans Söhnker · Schauspieler (u.a. Film „Schachnovelle“ aus dem Jahre 1960)
KW 45

„In zehn Mordfällen gibt es nicht so viele Geheimnisse wie in einer Partie Schach.“

— Sir Arthur Conan Doyle · Schriftsteller ( Sherlock Holmes )
KW 44

„Gegen Frank Marshall spiele ich nur noch, wenn er nüchtern ist. Sonst ist er mir zu stark.“

— Reuben Fine · Schachgroßmeister
KW 43

„Je älter ich werde, desto mehr weiß ich die Bauern zu schätzen.“

— Paul Keres · Schachgroßmeister
KW 42

„Wo sind heute nur die magnetischen Schachbretter geblieben?“

— Vlastimil Hort · Schachgroßmeister
KW 41

„Oft bringt ein stiller Zug das Erdbeben.“

— Richard Reti · Schachgroßmeister
KW 40

„Wenn ich Weiß habe, gewinne ich weil ich Weiß habe. Wenn ich Schwarz habe, gewinne ich weil ich Bogoljubow bin.“

— Efim Bogoljubow · Schachgroßmeister
KW 39

„Schach ist eine Sache der genauen Beurteilung, wann man zuschlagen und wann man ich ducken muss.“

— Robert James (Bobby) Fischer · Weltmeister 1972-1975
KW 38

„Ich hatte meine größten Erfolge, als ich 47 Jahre alt war. Kasparow war noch nicht einmal 42 und hat das Schach schon im Stich gelassen.“

— Viktor Kortschnoi · Schachgroßmeister
KW 37

„Nur weil der Springer sich vorübergehend am Rand befindet, hat das nichts zu bedeuten.“

— Anatoli Karpow · Schachweltmeister 1975-1985 - FIDE-Weltmeister 1993-1999
KW 36

„Ich bin Weltmeister und muss mit niemanden etwas diskutieren.“

— Viswanathan Anand · Schachweltmeister 2007,2008,2010,2012
KW 35

„Du kannst im Schach nur gut werden, wenn du das Spiel liebst.“

— Robert James (Bobby) Fischer · Weltmeister 1972-1975
KW 34

„Ich würde ja auch vorschlagen, das Kindern das Schachspiel beigebracht werden sollte. Das ist wertvoll für das ganze Leben. Du lernst ein, zwei Schritte im Voraus zu denken, wirst rationaler und abgeklärter. Das ist in jeder Auseinandersetzung ein riesiger Nutzen“

— Ian Gillan · Musiker (Deep Purple)
KW 33

„Das Hauptaugenmerk auf das Zentrum, den zweiten Blick auf die Flügel!“

— Aaron Nimzowitsch · Schachgroßmeister
KW 32

„Ich sehe nur einen Zug voraus, aber der ist immer der richtige.“

— Jose Raul Capablanca · Weltmeister 1921-1927
KW 31

„Der zweitbeste Zug ist oft der einzig richtige“

— Savielly Tartakower · Schachgroßmeister
KW 30

„Für Schachspieler, Bahnreisende und Raucher stellt sich immer wieder die Frage nach dem letzten Zug“

— Gerd Karpe · Schriftsteller
KW 29

„Wenn man heute mit 14 Jahren noch kein Großmeister ist, kann man es vergessen.“

— Viswanathan Anand · Weltmeister 2007, 2008, 2010, 2012
KW 28

„Die Elozahlen sind sehr schlecht für das Schach. Jetzt ist Schach eine Sportindustrie, die darauf abzielt Elopunkte zu machen.“

— Miguel Najdorf · Schachgroßmeister
KW 27

„Als ich in einen Schachverein eintrat, nachdem ich mein erstes Schachbuch gelesen hatte (eine Sammlung elementarer Eröffnungen), stellte ich fest, dass man Schach auch als Sport auffassen kann. Um gut Schach zu spielen, braucht man Technik, Taktik, Ausdauer und Kraft. Genau wie bei vielen anderen Sportarten muss man Schach regelmäßig trainieren, um sich zu verbessern.“

— Marco Bode · ehemaliger Fußball-Nationalspieler
KW 26

„Schach sollte nicht dazu absinken, nur noch Sport zu sein. Ein solcher Ansatz hat keine Zukunft. Ich verstehe die Logik und die Motive der FIDE, aber dieser Weg führt in eine Einbahnstraße. Schach wird nie beliebter sein als Fußball oder Tennis, weil Schach einfach zu komplex ist. Um einen Sport zu genießen, muss der Zuschauer ein Minimum davon verstehen. Im Schach liegt dieses Minimum ziemlich hoch, ich schätze mal bei einer Wertzahl von etwa 1700. Bis ein Anfänger dieses Niveau erreicht, vergeht viel Zeit. Selbst die Grundregeln, wie die Figuren ziehen, kann sich nicht jeder auf Anhieb merken. Das große Publikum wird stets einfachere und spektakulärere Sportarten vorziehen.“

— Wladimir Kramnik · Weltmeister 2000-2007
KW 25

„Schach besteht zu neunundneunzig Prozent aus Taktik“

— Richard Teichmann (1868-1925) · Der Schachmeister mit der Augenbinde
KW 24

„Die wichtigste Eigenschaft eines Schachspielers ist ein möglichst schräger Humor.“

— Antony Miles · Schachgroßmeister
KW 23

„Carlsens Spiellevel im Schnellschach ist phänomenal. Wir spielen alle schlechter, wenn wir schneller spielen. Aber seine Spielstärke lässt allenfalls um 15% nach, was unvergleichbar wenig ist. Ein gewaltiger Vorteil in diesem Format“

— Garri Kasparow · Schachweltmeister 1985-2000 - nach der 2. Schnellpartie im WM Match 2018 zwischen Magnus Carlsen und Fabiano Caruana
KW 22

„Es gibt keine guten oder schlechten Spieler. Es gibt nur gute oder schlechte Züge.“

— Siegbert Tarrasch · Schachgroßmeister
KW 21

„Der Computer ist ein Gangster. Er zerstört unser Spiel.“

— Boris Spasski · Schachweltmeister 1969-1972
KW 20

„Wie oft geschieht es, dass sich ein Spieler selbst aufgibt, wenn er sich in einer schwierigen, aber durchaus nicht hoffnungslosen Lage befindet“

— Alexej Suetin · Schachgroßmeister
KW 19

„Du weißt du bist schachabhängig, wenn du jemanden anrempelst und sagst: J’adoube.“

— Bill Wall · Schachjournalist
KW 18

„Spiele die Eröffnung wie ein Buch, das Mittelspiel wie ein Zauberer und das Endspiel wie eine Maschine.“

— Rudolf Spielmann · Schachgroßmeister
KW 17

„Ich arbeite ohne dass man es sieht. Halten Sie mich nicht für verrückt, doch ich kann ein Interview geben und gleichzeitig über komplizierte Positionen nachdenken“

— Wladimir Kramnik · Weltmeister 2000-2007
KW 16

„Die wichtigste Gabe, die ein großer Schachspieler haben muss, ist meiner Meinung nach eine üppige Phantasie. Er muss in der Lage sein, sich aus der Welt aufdringlicher Realitäten in einen Bereich seltsamer Gestalten und Formen zurückzuziehen, die er miteinander kombiniert, um neue, nie da gewesene Situationen zu schaffen.“

— Reuben Fine · Schachgroßmeister
KW 15

„Es ist nicht wichtig was neben, sondern was auf dem Brett steht.“

— Yasser Seirawan · Schachgroßmeister
KW 14

„Schach ist ein ausgezeichnetes Spiel. Es ist nicht wichtig wie gut du spielst, es gibt immer einen besser als dich, es ist unwichtig wenn du ein Patzer bist, es gibt immer einen schlechter als du!“

— Israel Albert Horowitz · Internationaler Meister
KW 13

„Eine Falle ist das Provozieren eines Fehlers. Eine Falle rechnet immer mit einer verlockenden oder naheliegenden Antwort des Gegners. Man lädt ihn quasi zu einem scheinbar guten Zug ein, der dann allerdings postwendend und überraschend widerlegt wird.“

— Jakow Neistadt · Schachgroßmeister
KW 12

„Im Schach ist es erst dann möglich, ein großer Meister zu werden, wenn man die eigenen Fehler und Mängel erkannt hat. Genau wie im Leben.“

— Alexander Aljechin · Schachweltmeister 1927–1935 / 1937–1946
KW 11

„Die Aufgabe eines positionellen Spielers ist es, systematisch geringe Vorteile zu sammeln und zu festigen, bevor er trotz Vorteil verliert.“

— Wilhelm Steinitz · Schachweltmeister 1886-1894
KW 10

„Wenn Du nicht kämpfst, um anderen etwas zu beweisen, sondern nur für Dich selbst, dann bist du fast unbesiegbar.“

— Garri Kasparow · Schachweltmeister 1985-2000
KW 9

„Freibauern haben die natürliche Tendenz voran zu schreiten“

— Aaron Nimzowitsch · Schachgroßmeister
KW 8

„Man beherrscht die Menschen mit dem Kopf. Man kann nicht mit dem Herzen Schach spielen“

— Nicolas Chamfort · Schriftsteller
KW 7

„Ich habe einen Stil wie ein Streetfighter“

— Veselin Topalov · Schachweltmeister
KW 6

„Das Schachspiel ist ein See, in welchem eine Mücke baden und ein Elefant ertrinken kann.“

— Sprichwort aus Indien
KW 5

„Generell gefällt mir das Turnier sehr gut, auch wenn lustig ist, dass in der ersten Reihe Besucher manchmal einschlafen und schnarchen.“

— Ian Nepomniachtchi · Schachgroßmeister zum Sparkassen-Chess-Meeting Dortmund 2018
KW 4

„Schach ist nicht nur Wissen und Logik.“

— Alexander Aljechin · Schachweltmeister 1927-1935 / 1937-1946
KW 3

„Erfolg ist nur halb so schön, wenn es niemanden gibt, der einen beneidet.“

— Norman Mailer · Schriftsteller
KW 2

„Taktik ist was man tun muss, wenn etwas zu tun ist. Strategie ist was man tun muss, wenn nichts zu tun ist.“

— Savielly Tartakower · Schachgroßmeister
KW 1

„In der Praxis ist jeder Schachspieler ein Psychologe, auch wenn er das mitunter selbst nicht bemerkt.“

— Nikolai Krogius · Schachgroßmeister (mit Großmeister Geller im Team Spasski 1972)

2019

KW 52

„Ein guter Schachspieler muss um die Ecke denken können. Es ist wie, wenn man eine Katze streichelt. Man muss sie von oben nach unten streicheln. Wenn man es anders herum macht, ist es keine gute Idee.“

— Vlastimil Hort · Schachgroßmeister
KW 51

„Neben dem intellektuellen Reiz des Schachs ist der erzieherische Wert von Bedeutung. Schach lehrt Logik, Phantasie, Selbstdisziplin und Entschlossenheit.“

— Garri Kasparow · Schachweltmeister 1985-2000
KW 50

„Im Blitz ist der Springer stärker als der Läufer.“

— Vlastimil Hort · Schachgroßmeister
KW 49

„Das Schach birgt in sich die tiefen Weisheiten der Völker. Es ist ein wahrhaftiges Ebenbild des Lebens, eine Widerspiegelung des menschlichen Schicksals, die uns den irdischen Leidensweg in Finsternis und ständiger Zeitnot vorgezeichnet hat. Ganz wie im Schach treffen wir auch im Leben auf all mögliche Fallen, Fehler, Verrechnungen, Opfer, auf Könige und Königinnen, Doppelbauern und ungewöhnliche Springerzüge, die vorkommen, kaum dass wir am Brett sitzen.“

— Papst Johannes Paul II
KW 48

„Wenn Spassky eine Figur opfert, kannst Du genauso gut aufgeben. Aber wenn Tal eine Figur opfert, spiele weiter! Er könnte noch eine weitere opfern, und dann...wer weiß?“

— Miguel Najdorf · Schachgroßmeister
KW 47

„Um Figurenverlust zu vermeiden, hat schon mancher ein Spiel verloren“

— Savielly Tartakover · Schachgroßmeister
KW 46

„Sport ist, wenn man hinterher duscht.“

— Helmut Pfleger · Schachgroßmeister
KW 45

„Man lernt im Schach nur durch Fehler, in jedem Fehler steckt etwas Richtiges“

— Savielly Tartakower · Schachgroßmeister
KW 44

„Kein Großmeister ist normal...sie unterscheiden sich lediglich nach Ausmaß ihrer Verrücktheit.“

— Viktor Kortschnoi · Schachgroßmeister
KW 43

„Mit Schach schule ich mein Gefühl für Geometrie, was für Tennis und Schach gleichermaßen wichtig ist.“

— Boris Becker · erfolgreichster deutscher Tennisspieler
KW 42

„Jeder Mensch hat ein Brett vor dem Kopf, es kommt nur auf die Entfernung an.“

— Marie von Ebner-Eschenbach · Schriftstellerin
KW 41

„Wenn Dein Gegner dir ein Remis anbietet, versuch herauszufinden, weshalb er glaubt schlechter zu stehen.“

— Nigel Short · Schachgroßmeister
KW 40

„Ein Freibauer gewinnt in dem Maße an Stärke, wie die Anzahl der Steine auf dem Brett abnimmt.“

— Jose Raul Capablanca · Schachweltmeister 1921-1927
KW 39

„...die Räume eng machen, Laufwege antizipieren, den Spielaufbau des Gegners früh stören und die eigenen Chancen verwerten. Auf so einem Niveau darfst Du Dir keine Fehler erlauben. Und jetzt geht’s raus und spielt’s Schach.“

— nach Franz Beckenbauer · Fußballweltmeister / Trainer
KW 38

„Das ganze Leben mit einer Ehefrau ist wie ein Endspiel mit ungleichfarbigen Läufern.“

— Viktor Kortschnoi · Schachgroßmeister
KW 37

„Ist ihnen aufgefallen, dass Fischer niemals eine schlechte Figur hat. Er tauscht sie einfach ab und die schlechten Figuren bleiben beim Gegner.“

— Yuri Balaschov · Schachgroßmeister
KW 36

„Ein Gambit widerlegt man durch seine Annahme.“

— Emanuel Lasker · Weltmeister 1894-1921
KW 35

„Selbst der faulste König flieht nach einem Doppelschach“

— Aaron Nimzowitsch · Schachgroßmeister
KW 34

„Es gibt nur ein Mittel, im Schach unbesiegt zu bleiben. Fange nie damit an!.“

— Kurt Tucholsky · Schriftsteller
KW 33

„Du musst Deinen Gegner in einen tiefen dunklen Wald führen, wo 2+2=5 ist und wo der Weg, der wieder hinaus führt, nur breit genug für einen ist.“

— Michail Tal · Weltmeister 1960
KW 32

„Ich verstehe den Grund nicht, warum die Aufteilung in Frauen und Männer überhaupt im Schach besteht“

— Judit Polgar · stärkste Schachspielerin aller Zeiten
KW 31

„Wer sagt, er versteht Schach, versteht gar nichts.“

— Robert Hübner · Schachgroßmeister
KW 30

„Alle Schachspieler sollten auch ein Hobby haben“

— Savielly Tartakower · Schachgroßmeister
KW 29

„Die Tatsache das ein Spieler in Zeitnot war, sollte ebenso wenig als Entschuldigung gewertet werden, wie die Aussage eines Gesetzesbrechers, er wäre zum Zeitpunkt seiner Tat betrunken gewesen.“

— Alexander Aljechin · Weltmeister 1927-1935 / 1937-1946
KW 28

„Rochiere wenn du musst oder wenn du willst, aber nicht weil du kannst.“

— Hans Berliner · Fernschachweltmeister 1968
KW 27

„Ich war mir nicht sicher auf welches Feld ich meinen Turm ziehe, da es 3 Alternativen gab, e8,d8 und c8, entschloss ich mich das mittlere zu nehmen.“

— Jan Timman · Schachgroßmeister
KW 26

„Der Furchtsame im Leben wird auch im Schach furchtsam sein, der Draufgänger im Leben sich auch im Schach auf den König stürzen.“

— Julien Green · Schriftsteller
KW 25

„Mein Vater war ein richtiger Zocker. Ich habe es bis jetzt nur zu Schach gebracht.“

— Dragoslav Stepanovic · Fußballtrainer
KW 24

„Im königlichen Spiel, da grübelt man und denkt recht viel. Wird man hierbei abgelenkt, ist schnell ne’ Schachfigur verschenkt. Mitunter gar ne’ Dame, drum bitten wir um Rücksichtnahme.“

— Wolfgang Dreßler · Schachspieler
KW 23

„Es ist gefährlich den Ausgleich auf Kosten einer passiven Stellung zu halten.“

— Anatoli Karpow · Weltmeister 1975-1985
KW 22

„Turmendspiele mit einem Bauern mehr sind remis - Turmendspiele mit einem Bauern weniger sind verloren“

— Chris Walsh · Schachspieler
KW 21

„Was ich an meinen Freuden am meisten schätze? Grundkenntnisse im Schach!“

— Wigald Boning · Entertainer
KW 20

„Mit dem Nehmen des Bauern auf b7 - oder b2 - ist das so eine Sache. Einerseits geht es oft schief, andererseits funktioniert es meistens gar nicht.“

— Hans Peter Kraus · Schachjournalist
KW 19

„Am schwierigsten zu gewinnen ist eine gewonnene Partie.“

— Emanuel Lasker · Weltmeister 1894–1921
KW 18

„Hoffe nicht auf die Fehler deines Gegners, sondern verlasse Dich darauf.“

— Bill Wall · Schachjournalist
KW 17

„Ein guter Spieler hat immer Glück.“

— Jose Raul Capablanca · Weltmeister 1921-1927
KW 16

„Ihnen, Herr Lasker, habe ich nur drei Worte zu sagen: Schach und Matt.“

— Siegbert Tarrasch · Schachgroßmeister
KW 15

„Schach und Boxen haben viel Ähnlichkeit, denn bei beiden Sportarten kommt es auf die richtige Strategie an.“

— Vitali Klitschko · Boxweltmeister und aktueller Bürgermeister von Kiew
KW 14

„Reporter: ‚Herr Aljechin, bevorzugen sie die Dame auf dem Brett oder auf dem Bett?‘ ‚Das kommt auf die Position an!“

— Alexander Aljechin · Weltmeister 1927-1935 / 1937-1946
KW 13

„Schach ist das schnellste Spiel der Welt, weil man in jeder Sekunde Tausende von Gedanken ordnen muss.“

— Albert Einstein · Physiker
KW 12

„Eine Partie hat normalerweise drei Abschnitte, die Eröffnung, in der Du hoffst die bessere Stellung zu erreichen, das Mittelspiel, in dem Du glaubst, die bessere Stellung zu haben und das Endspiel, bei dem Du weißt, dass Du ein verlorenes Spiel hast.“

— Savelly Tartakower · Schachgroßmeister
KW 11

„Klassische Ratschläge taugen nichts. Weder im Schach noch im Leben. Eine Strategie, die für mich funktioniert, könnte andere in die Katastrophe führen.“

— Garri Kasparow · Weltmeister 1985-2000
KW 10

„Wer die Läufer hat, hat die Zukunft.“

— Siegbert Tarrasch · Schachgroßmeister
KW 9

„Mein Lieblingsspieler aus der Vergangenheit würde ich sagen, bin ich selbst vor 3-4 Jahren.“

— Magnus Carlsen 2018 · Aktueller Weltmeister seit 2013
KW 8

„Sie bekommen vielleicht den Eindruck, dass Spitzenspieler überhaupt gar nicht so stark sind. Aber das stimmt nicht. Es ist eine Illusion. Mit einem Computer an der Seite ist es sehr leicht, Urteile zu fällen, aber wenn man alleine am Brett sitzt, sieht die Sache ganz anders aus.“

— Wladimir Kramnik · Weltmeister 2000-2007
KW 7

„Besser ein falscher Plan, logisch durchgeführt, als gar kein Plan.“

— Veselin Topalov · FIDE-Weltmeister 2005
KW 6

„Ich habe kein Problem mit Frauen, sondern nur mit dem Niveau ihres Schachspiels.“

— Judit Polgar · Schachgroßmeisterin / stärkste Schachspielerin aller Zeiten
KW 5

„Ein typischer, sehr verbreiteter Gedankenschädling ist der, dass der betreffende Amateur von der Annahme ausgeht, dass jeder einzelne Zug etwas zu leisten habe.“

— Aaaron Nimzowitsch · Schachgroßmeister
KW 4

„Kleine Schachspieler machen Mist, und große Schachspieler machen Mist, aber große machen weniger Mist.“

— Fritz Sämisch · Schachgroßmeister
KW 3

„Der letzte Schrei beim Schach ist es Entscheidungen zu treffen. Nicht unbedingt richtige Entscheidungen, aber positive. Wenn Du fehl gehst, dann sollte das wenigstens mit absolutem Selbstvertrauen geschehen.“

— Matthew Sadler · Schachgroßmeister
KW 2

„Man kann eine Schachpartie nur gewinnen, wenn das Gleichgewicht gestört ist. In einer Stellung mit ungestörtem Gleichgewicht ist auch das größte Genie hilflos - in der Stellung steckt dann eben kein genialer Einfall.“

— Wilhelm Steinitz · Schachweltmeister 1886-1894
KW 1

„Es gibt zwei Arten von Opfern: korrekte und meine“

— Michail Tal · Weltmeister 1960