„Schach fördert Geduld, Konzentration und analytisches Denken. Man lernt, Situationen ruhig zu bewerten und Entscheidungen bewusst zu treffen. Besonders für Kinder halte ich das Spiel für sehr wertvoll.“
Zitate
Jede Woche veröffentlichen wir ein Schachzitat — von Weltmeistern, Großmeistern und klugen Köpfen des Spiels. Hier das aktuelle Zitat und das vollständige Archiv. 393 Zitate seit 2019.
„Schach fördert Geduld, Konzentration und analytisches Denken. Man lernt, Situationen ruhig zu bewerten und Entscheidungen bewusst zu treffen. Besonders für Kinder halte ich das Spiel für sehr wertvoll.“
2026
„Ich bin prinzipiell gegen materielle Eroberungen im Eröffnungstadium; sie sind stets mit Zeitverlust und Entwicklungshemmungen verbunden, welche oft fatal werden.“
„Wenn sie sich im Mittelspiel auf Remis einigen, egal ob ausgeglichen oder nicht, berauben Sie sich der Möglichkeit, Endspiele zu üben, und gerade im Endspiel brauchen Sie wahrscheinlich am meisten Übung.“
„Genies werden nicht geboren - sie werden gemacht.“
„Die psychologische Schachkunst wird dann zu einer fernöstlichen Kampfmethode, wenn das eigene Ego bis zu einem Grade verkleinert wird, dass es schließlich fast ganz verschwindet und vom Gegner folgerichtig auch nicht mehr attackiert werden kann.“
„Ruhig bleiben und tief denken - das ist mein Schach.“
„Die meisten Partien werden nicht gewonnen, sondern verloren.“
„Im Schach gibt es unendlich viele Wahrheiten - man muss sie nur suchen.“
„Die Hälfte der Varianten, die in einer Turnierpartie berechnet werden, erweisen sich als völlig überflüssig.“
„Natürlich gucke ich manchmal, ob mein Gegner verwundert oder zufrieden aussieht, ob er siegessicher oder besorgt ist. Das ist eine Zusatzinformation, die nimmt man mit.“
„Schach ist eine Art Wahnsinn, es sei denn man hat höchste Selbstbeherrschung. Es ist besser, es nicht zu erlernen. Ich habe nie meinen Kindern erlaubt, es zu erlernen, denn ich habe zu viel seiner schlechten Resultate gesehen.“
„Gute Schachgrundlagen sind die Basis eines gesunden und langen Schachlebens.“
„Der größte aller Weltmeister ist unbestritten Emanuel Lasker.“
„Es war logisch nur noch an offenen Turnieren teilzunehmen. Ich wollte von den Besten lernen, und das waren nun mal keine Frauen.“
„Heute würde ich Schach nicht mehr als Beruf wählen.“
„Verbringen Sie nicht so viel Zeit mit der Eröffnung, wenn ihr Rating unter 1900 liegt.“
„Es kann nicht oft genug wiederholt werden, dass das Schachspiel außerordentlich komplex ist. Selbst richtig starke Spieler wissen oft nicht, was gut ist. Was sie allerdings oftmals sehr genau wissen, was alles schlecht sein muss.“
„Am meisten freue ich mich über einen Sieg, wenn nicht klar ist, ob mein Gegner überhaupt einen Fehler gemacht hat.“
„Leider zieht die demokratische Sportart Schach, die allen sozialen Schichten und Altersklassen das Dabeisein ermöglicht, auch Gestalten an, die dem Bild von Schach in der Öffentlichkeit nicht gerade förderlich sind: ungepflegte Einzelgänger mit bedenklichem sozialen Verhalten. Leute, die einem ungesunden Lebenswandel frönen: Alkohol, Zigarettenkonsum usw.“
„Nur allzu oft wird Schach als rein kognitives Problem aufgefasst. Dabei basiert doch jede einzelne schachliche Entscheidung auf Gefühlen. Die bedeutende Rolle des Unterbewussten und die immense psychische Anspannung während der Partie lassen darauf schließen. Gleich drei Kontrahenten gilt es in der Schachpartie zu besiegen: die feindlichen Figuren, die Psyche des Gegnres und vor allem das eigene Ich.“
„Das Blackmar-Diemer-Gambit verändert den ganzen Menschen.“
„zur Zeitnot im Schachspiel... Es ist nicht zu wenig Zeit, die wir haben, sondern es ist zu viel Zeit, die wir nicht nutzen.“
„Es gibt keinen Zusammenhang zwischen Intelligenz und Schach, einige der dümmsten Menschen, die ich kenne, sind gute Schachspieler“
„Gib einem Kind eine Schachaufgabe und blicke ihm in die Augen. Wenn sie leuchten, dann ist es ein Schachtalent.“
„Ich berserke nicht. Ich bin kein Höhlenmensch.“
„Taktiken...Taktiken sind deine Freunde. Aber sie sind seltsame Freunde, die merkwürdige Dinge tun.“
„Das Tempo ist die Seele des Schachspiels.“
„Prinzipiell stehen zwei Wege zur Verfügung, um mit einer schachlichen Schwäche fertig zu werden: 1. Vermeiden 2. Malochen“
2025
„Jeder, der sich Zeit nimmt und Schach unterrichtet, bringt etwas Wertvolles in die Welt.“
„Ich muss gestehen, dass mir diese Trennlinie schon früher immer relativ egal war. Ob man Schach jetzt als Sport bezeichnet, als Spiel, als Wissenschaft, als Kunst. Das kann ja jeder irgendwie benennen, wie er möchte.“
„Kritisches Denken ist beim Schach der entscheidende Faktor. Wie im Leben sollte man erst Nachdenken, bevor man handelt.“
„Schach ist wie die Liebe - allein macht es weniger Spaß.“
„Was wäre Schach ohne dumme Fehler.“
„Zuerst werde ich 1:0 in die Tabelle eintragen, dann können wir analysieren.“
„Selbstvertrauen ist sehr wichtig - selbst wenn man nur vorgibt, selbstbewusst zu sein. Wenn Sie einen Fehler machen, aber ihren Gegner nicht erkennen lassen, was Sie denken, übersieht er den Fehler möglicherweise.“
„Das Endspiel ist wie eine Rente, die man wahrscheinlich eh nicht erreichen wird. Konzentriert euch zunächst auf das Mittelspiel und die Eröffnungen.“
„Mein Lieblngsfeld auf dem Schachbrett ist d3, da ich sehr gerne den Königsindischen Angriff spiele.“
„Das liebe ich an Caro-Kann...Man macht ganz normale Züge und plötzlich steht man besser.“
„Der gute Spieler hat immer Glück.“
„Capablanca hat bewiesen, dass man der Beste sein und trotzdem Erster werden kann.“
„Wir müssen dafür sorgen, dass Schach nicht wie eine tote Sprache wird, die zwar sehr interessant ist, aber nur für eine sehr kleine Gruppe.“
„Die sieben Erbübel des Schachspiels sind nämlich: Oberflächlichkeit, Gefräßigkeit, Furchtsamkeit, Inkonsequenz, Zeitvergeudung, Verrammlung und - Friedenssinn.“
„Selbst im Eifer des Mittelspiel muss der Meister die Umrisse eines möglichen zukünftigen Endspiels im Auge behalten.“
„Ein wahrer Meister spielt originell, riskant, entschlossen.“
„Ich versuche, mit Niederlagen klarzukommen, indem ich nicht verliere.“
„Robert Hübner gilt auch als Sprachforscher als Koryphäe. Das ist sein Problem. Ich hab’s einfacher. Ich kann nur Schach gut.“
„Nur ein wirklich starker Spieler weiß wie schwach er spielt.“
„Wählen Sie keinen Zug aus einer Liste von Computervarianten - benutzen Sie ihren eigenen Verstand. Das ist besonders für junge Spieler wichtig. Es ist besser, eine schlechtere Variante gut zu studieren, als eine bessere Computervariante nachzuspielen.“
„Gute Stellungen gewinnen keine Spiele, gute Züge schon.“
„Wichtig ist nicht die Aufstellung, wichtig ist die Einstellung.“
„Es gibt zwei Arten von Menschen; jene die sich damit begnügen, sich mit den Umständen abzufinden und die Skat spielen; und jene die versuchen, die Umstände zu kontrollieren und die Schach spielen.“
„Gewagte Ideen sind wie das Ziehen von Schachfiguren. Sie können geschlegen werden, aber sie können auch eine Siegespartie eröffnen.“
„Man verliert eine Partie auf drei Arten: durch Zeit, durch Aufgabe oder durch Matt. Also warum aufgeben?“
„Schach ist ein knallharter Profisport geworden. Zehn bis zwölf Stunden am Tag Training reichen kaum aus um oben zu bleiben.“
„Ein großer Schachspieler hat immer ein sehr gutes Gedächtnis.“
„Früher hätte ich wohl gesagt, das ist bereits gewonnen. Aber heute bin ich vorsichtiger, denn die Leute werfen dann ihre Computer an...“
„Jeder Vorteil hat seinen Nachteil.“
„Im Zweifelsfall...spielen sie Schach!“
„Ein schlechter Plan ist besser als gar kein Plan.“
„Heute spielen durch die Computer alle gleichförmig.“
„Einem Remis im Mittelspiel zuzustimmen, gleichwertig oder nicht, beraubt einem der Möglichkeit, das Spielen von Endspielen zu üben. Und das Endspiel ist wahrscheinlich das, in dem man die meiste Übung braucht.“
„Später hatte ich zunehmend Erfolg in entscheidenden Partien. Vielleicht weil ich die einfache Wahrheit erkannte: nicht nur ich hatte Angst, auch mein Gegner.“
„Wer nie einen Fehler gemacht hat, hat noch nie etwas Neues ausprobiert.“
„Dein Körper muss in Topform sein. Dein Schach verfällt, wenn dein Körper verfällt. Der Körper kann nicht vom Geist getrennt werden.“
„Ich habe jedoch festgestellt, dass fast alle Musiker auch Schach spielen - da gibt es offenbar einen Zusammenhang.“
„Alle Konzepte des Schachspiels basieren auf geometrischen Grundlagen.“
„Ein Bauer wird selten oder nie ein Vermögen machen, wenn er von seinen Mitspielern getrennt ist.“
„Ich habe noch nie in meinem Leben Französisch gespielt, weil das die langweiligste aller Eröffnungen ist.“
„Das Schachspiel ist unvergleichlich, eine königliches, ein kaiserliches Spiel.“
„Dies sind die drei Momente, die dem Endspiel seinen Charakter geben: die Offensivkraft des Königs, der Freibauer und der Zugzwang.“
„Das Spiel selber ist weit mehr wichtig als das Ergebnis.“
„Ehrlich gesagt wollte ich der jüngste Weltmeister werden!“
„Ich liebe alle Positionen. Gib mir ein schwieriges Positionsspiel, ich werde es spielen. Aber total gewonnene Stellungen kann ich nicht ausstehen.“
„Eile ist nie gefährlicher als dann, wenn man das Gefühl hat, dass der Sieg zum Greifen nahe ist.“
„Erstklassige Spieler verlieren gegen zweitklassige Spieler, weil zweitklassige Spieler manchmal ein erstklassiges Spiel spielen.“
„Schachprogramme sind unsere Feinde, sie zerstören die Romantik des Schachs. Sie nehmen dem Spiel seine Schönheit. Alles kann berechnet werden.“
„Wie oft im Sport, gilt: Arbeit schlägt Talent. Immer!“
„Robert Fischer ist ein genialer Einzelgänger gewesen, der eine unbesiegbare Kohorte sowjetischer Schachmeister vernichtete.“
„Die größte Kunst beim Schach besteht darin dem Gegner nicht zu zeigen was er tun kann.“
„Da weiß ich gar nicht, wo ich anfangen soll...Das Adrenalin während der Partie. Das Dopamin, wenn man richtig gut steht.“
2024
„Ein bisschen Romantik kann weder beim Schach noch in der Liebe schaden. Also versuche ich mich ab und zu daran zu erinnern.“
„Anders als beim Schach geht das Spiel im Leben nach dem Schachmatt weiter.“
„Wenn du Caro-Kann in jungen Jahren spielst, was wirst du dann spielen, wenn du alt bist?“
„Ich glaube nicht an Psychologie, ich glaube an gute Züge.“
„Im Schach gewinnt jeder. Hat man Freude am Spiel ist auch der Verlust einer Partie kein Unglück.“
„Wenn es um Männer - oder Frauenschach geht, schaue ich mir lieber Frauenschach an, weil wir viel interessanter spielen und viel mehr Fehler machen:-)“
„Wer nicht spätestens mit 10 Jahren beginnt, wird es nicht zum Meister bringen.“
„Eine Liebe zur Entwicklung des Raumes ist ein Muss, wenn man besser spielen will.“
„Bauernendspiele haben in der Regel einen forcierten Charakter und können schlüssig ausgearbeitet werden.“
„Der Verlierer hat immer Unrecht“
„Ich musste mich nie anpassen, denn der Schwerpunkt meines Trainings lag schon immer am Laptop.“
„Matt entspricht nicht immer den Tatsachen.“
„Ich habe teilweise abenteuerliche Züge gemacht, das hätte ich nicht tun sollen.“
„1.e4...The Best!“
„Schach ist allzu interessant, deshalb habe ich es aufgegeben.“
„Das beste Mittel zur Verbesserung des Schachspiels wäre das Spielen gegen stärkere Gegner.“
„Ein Freibauer ist ein Verbrecher, der hinter Schloss und Riegel gehört!“
„Vielleicht ist dies die Nebenwirkung des erzielten Fortschritts: Je mehr Sie wissen, desto mehr erkennen Sie, wie schwach Sie sind.“
„The Board is set, the pieces are moving. (Das Spielfeld ist abgesteckt, die Figuren bewegen sich.)“
„Wenn ich dem Anfänger nur eine Eröffnung empfehlen dürfte, würde ich keine Sekunde zögern und sagen: Spielen Sie das Evans-Gambit!“
„Es ist zwar ein Klischee, aber man sollte das Rating des Gegners möglichst ausblenden und sich auf die Züge konzentrieren. Solange man die bestmöglichen Züge findet, kann man am Ende stolz sein. Egal wie die Partie endet.“
„Das gute am Schach ist, dass oft die besten Züge die schönsten sind. Die Schönheit der Logik.“
„Die unerbittlichsten Regeln im Schach sind - die Ausnahmen.“
„Beengte Stellungen tragen bereits den Keim des Verlustes in sich.“
„Manchmal denke ich, ich habe Frankensteins Monster erschaffen! Die jungen Spieler interessieren sich mehr für die Elo-Wertung als für die Dinge auf dem Brett.“
„Sorgen Sie sich nicht um ihre Wertungszahl, arbeiten Sie an Ihrer Spielstärke und die Werttungszahl wird folgen.“
„Jeden Monat schaue ich mir zehntausende Partien an, um keine Ideen und Trends zu verpassen.“
„Eröffnungen sind in gewisser Weise wichtig, werden aber stark überbewertet. Wer viel Zeit damit verbringt, Eröffnungen zu studieren, wird auf lange Sicht keine Ergebnisse erzielen.“
„Es gibt einfache und komplexe Spiele, aber die einzigen, die zu spielen es sich lohnt, sind die multiplexen Spiele, in denen sämtliche Variablen ständig im Zustand des Flusses und Wandels sind.“
„Altgriechische Texte zu übersetzen, macht mir 100 Mal mehr Spaß als Schach.“
„Eine Innovation muss nicht besonders genial sein, wichtig ist eine exakte Ausarbeitung.“
„Absolut korrektes Spiel gibt es nur in der Theorie.“
„Ich mag zentrale Felder, besonders das Feld d5. Es liegt vermutlich daran, dass ich früher hauptsächlich Sizilianisch gespielt habe.“
„Je mehr wir mit Computern analysieren, desto mehr glauben wir an Verteidigung.“
„1.e4 ist der Zug, den Sie spielen, wenn Sie jung und naiv sind und glauben, die Welt schulde ihnen etwas. Offene Positionen, unendliche Horizonte - was gibt es daran nicht zu lieben? Nun, ich habe Neuigkeiten. Es ist ein grausames Schachbrett da draußen.“
„Es ist aus ärztlicher Sicht sehr sinnvoll, das Gehirn an kombinatorischen Aufgaben zu schulen und zu stärken.“
„Für einen Computer gibt es keine ‚Verzweiflung‘. Er kämpft weiter und versucht einfach, den besten Zug zu machen. Er kümmert sich nicht darum, ob er einen schlechten Start in die Partie hatte; er gibt nie auf. Computer sind nicht gehandicapt durch das, was gerade auf dem Brett passiert, sie analysieren eine Stellung in einem Moment, als würden sie von vorn beginnen, mit völliger Objektivität. In dieser Hinsicht können Menschen von ihnen eine Menge lernen. Eins der schwersten Dinge für uns ist, das zu verdrängen, was gerade zuvor geschah; es färbt auf unser Denken ab, was nicht hilfreich ist.“
„Moralische Siege zählen nicht.“
„Wir können nicht über die Köpfe der Jugend hinweg arbeiten. Das ist, glaube ich, ein Grundsatz, den Vereine beherzigen müssen.“
„Für den Fernschachspieler ist das Leben buchstäblich eine ununterbrochene Partie Schach.“
„Es gibt nur zwei wahre Schachgenies - das andere war Wilhelm Steinitz.“
„Im Leben gibt es kein Zurück. Das Leben ist eine Reise.“
„Ich trinke, ich rauche, ich spiele, ich liebe Frauen - nur Fernschach ist ein Laster, das ich nicht habe.“
„Simultanspiel hat mit dem gepflegten Schach sehr wenig zu tun.“
„Wir jungen Leute glauben nicht an die Regeln, wir glauben an die Ausnahmen.“
„Magnus kann alles spielen, außer Französisch.“
„Ich denke nicht in Varianten, sondern in Ideen.“
„Überall wo es Angreifer gibt, gibt es Verteidiger.“
„Botwinnik und Euwe sind große Schachspieler, aber ich bin ein Genie.“
„Ich möchte nur zehn Prozent von dem wissen, was der Ex-Weltmeister Alexander Chalifman im Schach vergessen hat.“
„Genie ist Dressur.“
„Das Wichtigste, was Kinder lernen können, ist, Spaß am Schachspielen zu haben. Als Trainerin ist es meine Mission, ihnen die Liebe zu diesem Spiel zu vermitteln. Es spielt keine Rolle, ob Kinder in jungen Jahren gewinnen oder verlieren. Sie müssen einfach soviel Spaß wie möglich am Schach haben. Wenn sie älter werden, werden sie Schach viel besser verstehen.“
2023
„Ja, tatsächlich. Ich spielte in den vergangenen zwei Jahren online mehr Dame als Schach. Glaube ich meinen Kollegen im Dame, spiele ich derzeit auf dem Niveau eines Internationalen Meisters.“
„Ich pfeife auf die Meinung der Mehrheit! Ich habe mich daran gewöhnt, nach meinem eigenen Verstand zu leben.“
„Früher ist es mir schwer gefallen, gegen Freunde zu spielen.“
„Wenn man alles nach Spaß bewertet, dann sollte man eher zum brasilianischen Karneval als zum klassischen Schach.“
„Das Erlernen einer jeden Eröffnung im Schach ist unmöglich.“
„Die einzigen Gegner, die nicht immer eine Ausrede auf Lager haben, wenn sie gegen mich verlieren, sind die Computer.“
„Viele Fehler passieren, weil wir während der Partie die Konzentration verlieren. Es geht immer darum, mit dem Wettkampfdruck zurechtzukommen. Leistung ist Potenzial minus Störfaktoren.“
„Schach ist nicht wie das Leben, es hat Regeln.“
„Gewöhnlich sind sogenannte positionelle Opfer schwerer zu finden; sie müssen deshalb höher bewertet werden als jene, die ausschließlich auf einer genauen Berechnung taktischer Möglichkeiten basieren.“
„Spielstil und Charakter...gibt es da wirklich eine Verbindung? Ich glaube schon!“
„Wer den Geist der Eröffnungen versteht, kann ohne Vorkenntnisse eine gute Partie bekommen.“
„Jeder Anfänger hat zunächst ein schwieriges Leben.“
„Es ist nützlich, mehrere Partien schnell hintereinander nachzuspielen - einfach, um Ideen zu sammeln. Auf diese Weise bereichert man sein Positionsgefühl.“
„In der Regel gilt, dass Angriffshandlungen erst nach einer Rochade eröffnet werden sollten.“
„Aber es ist halt wie im Blitz - das ist Wild West Schach und wer sich auf rauchende Colts einlässt, der lässt sich auch darauf ein, dass der Gegner schneller zieht als man selbst. Und die Partie ist ja auch meistens schnell vergessen und weiter geht’s...“
„Ich war unangenehm überrascht von der allgemeinen Einstellung, in toter Remis- oder Verluststellung auf Zeit zu spielen. Ich verstehe, dass die Regeln dies zulassen, aber meiner altmodischen Meinung nach gibt es moralische Werte, die noch wichtiger sein sollten als offizielle Werte: Respekt gegenüber Schach, gegenüber dem Gegner und Würde sind noch wertvoller.“
„Vernachlässigen Sie nicht das Studium des Endspiels. Im Gegensatz zur Eröffnungs- oder Mittelspielphase kennen Spieler aller Spielstärken diesen Teil ihres Spiels am wenigsten. Schon sehr bald wird das Endspielwissen den entscheidenden Unterschied machen.“
„Das Spiel stand gleich. Dann gab er mir eine Chance und die habe ich genutzt.“
„Es ist wirklich schade, das so viele Schachspieler nicht auf ihr Äußeres achten.“
„Nach 1.e2-e4 liegt Weiß in den letzten Zügen.“
„Garry Kasparow war erst in der Großmeister-Organisation GMA, dann in der Profischach-Vereinigung PCA, zum Schluss kehrte er wieder in den Schoß der FIDE zurück. Aber gut, manche Leute sind flexibel.“
„Aus Eröffnungen lernt man Eröffnungen, aus dem Endspiel lernt man Schach.“
„Strategie braucht Denken, Taktik braucht Beobachtung.“
„Ganz ohne Selbstkritik und Objektivität geht es nicht.“
„Generell glaube ich, das Schach in England höhere Wertschätzung erfährt, während in Deutschland der Schachunterricht möglichst nichts kosten soll.“
„Die Idee von Capablanca, Schach als Fach in Schulen zu lehren, ist großartig.“
„Schach ist, wie die Liebe, in jedem Alter ansteckend.“
„Den Kindern rate ich, glaubt an Euch, gebt nicht auf und lasst die Ellenbogen stecken!“
„Das Blindspiel ist mehr Sache der Übung als des Gedächtnisses.“
„Meine Mutter sagte immer: Ein negatives Ergebnis, ist auch ein Ergebnis.“
„Wenn du einsam bist, wenn du dich in der Welt wie ein Fremder fühlst, spiele Schach. Das wird deinen Geist erheben und dein Ratgeber im Kampf sein.“
„Zeitung lesen, wozu? Seit 3000 Jahren ist doch nichts Wesentliches mehr passiert.“
„Der Weg zum Sieg führt über die Initiative.“
„Manchmal habe ich geglaubt, ich sei süchtig nach Schach. Ohne Turniere war ich nicht glücklich.“
„Ich höre die Figuren, wie sie mich ganz leise ansprechen.“
„Ich mag es nicht, berühmt zu sein.“
„Ich verstehe die Leute nicht, die die Parole verbreiten, dass Sport nichts mit Politik zu tun hat. Das hat er. Derjenige, der sagt, dass die Politik ihn nicht betrifft, ist entweder eine sehr glückliche Person oder versteht nicht sehr gut, worüber er spricht.“
„Ein Bauer, der gezogen wurde, kann nicht mehr zurück...“
„Es ist oft eine gute Idee, mit dem Vorstoß...g5 ein paar Züge zu warten, damit er an Kraft gewinnt.“
„Du sollst keine brach liegenden Kräfte des Gegners aktivieren!“
„1.Capablanca, 2.Aljechin, 3.Fischer, 4.Kasparow, 5.Anand, 6.Kortschnoi, 7.Lasker, 8.Carlsen, 9.Topalow, 10.Euwe.“
„Früher konnte man bisweilen mit dem Mut zur Lücke alles mögliche ins Blaue hinein spielen, in der Hoffnung, dass der Gegner am Brett nicht zurechtkommen wird. Das geht heute nicht mehr.“
„Schach ist nicht wie das Leben - Schach ist das Leben.“
„Es gibt keine Pläne für einen kommerziellen Stockfisch. Warum sollte Stockfisch nicht frei sein? Alle drei von uns haben reguläre Arbeitsplätze und wir können hieraus unsere Rechnungen zahlen. Computerschach ist nur ein Hobby. Die meisten Menschen verdienen kein Geld bei der Ausübung ihres Hobbys. Ich sehe keinen Grund, warum es mit Schachprogrammierung anders sein sollte. Kommerzielle Interessen würden uns zwingen, stärker mit Aufgaben wie Marketing, Support und der Programmierung einer Benutzeroberfläche befasst zu sein. Wir haben dafür wenig Geschick und kein Interesse. Für den Ausgleich dieser zusätzlichen Arbeit würden wir nur einen kleinen Betrag erhalten, den wir wirklich nicht benötigen.“
„Der Wert von zwei Vorteilen zählt progressiv. Eine Partie auf der Grundlage eines Vorteils zu gewinnen, kann eine schwierige Arbeit sein. Hat man man aber zwei Vorteile, verringert sich die Mühe um weit mehr als die Hälfte“
„Fischer hat mich (1994 in Budapest) natürlich wiedererkannt und auch nach meinen Geschwistern gefragt. Er erzählte mir vom Fischer Schach (Chess960), das damals gerade im Entstehen war. Er hat mich gefragt, ob man beim Fischer Schach rochieren können sollte. Am Anfang war das gar nicht vorgesehen. ‚Aber die Leute rochieren einfach gerne‘, war seine Meinung. So kam es ja dann auch.“
„Die Art und Weise, wie jemand Schach spielt, sagt auch etwas über den jeweiligen Charakter des Spielers aus. Ich bin von Natur aus vorsichtig und gehe nicht gerne Risiken ein.“
„Die schwierigste Figur beim Schachspiel ist der Gegner.“
„Nun ja, jeder verliert irgendwann einmal.“
„Nach dem Spiel gehen der König und der Bauer in die gleiche Schachtel.“
„Neugier ist enorm wichtig, um im Schach erfolgreich zu sein. Und im Leben vermutlich auch.“
„Ja, ich war in der Schule wohl der typische Nerd.“
2022
„Ich gehöre nicht zu der Sorte Spieler, die glauben, dass man seinen Gegner hassen muss, um ihn zu besiegen.“
„Neben den Anstrengungen der Werbewirtschaft ist Schach die größte Verschwendung menschlicher Intelligenz.“
„Schach wird in vielen Ländern gespielt. Aber auch beim Schach haben Menschen, die aus wohlhabenden Familien kommen, einen Vorteil: Wer Geld hat, kann schon als Kind viel reisen und weltweit Turniere spielen. Wenn man wenig Geld hat, kann man so talentiert sein, wie man will - wenn das keiner mitbekommt, hilft das nichts.“
„Ich spiele lieber 960 als klassisches Schach.“
„Besser ein falscher Plan, logisch durchgeführt, als gar kein Plan.“
„Manche meiner Dämonen behalte ich für mich.“
„Vom Schachspiel hat man gesagt, dass das Leben zu kurz sei, um es zu beherrschen. Aber dies ist ein Fehler des Lebens, nicht des Schachspiels.“
„Wenn ich mich ans Brett setze, brauche ich nur an die Position, nicht aber an den Gegner zu denken.“
„Helfe Deinen Figuren, so dass Sie Dir helfen können.“
„Die Hauptaufgabe eines Trainers kann mit ‚Ermutigung‘ umschrieben werden.“
„Mit Weiß schien Tal verwundbarer“
„Das Fernschach gibt die Möglichkeit, die meisten schachlichen Probleme fast unfehlbar zu lösen.“
„Mit Corona wurde Online Schach propagiert und damals gab es schon die Hinweise, dass bei allem außer Blitz betrogen wird und das nicht verhindert werden kann. Die Aussage, dass nur 0,14% auf chess.com betrügen, ist reines Marketing.“
„Ich habe ja die Hälfte der Partie geschlafen. Dann bin ich aufgewacht und sah, dass ich nur noch sechs Minuten auf der Uhr habe. Ein Remis ist okay unter diesen Umständen.“
„Im Schach ist es wie im Leben, es stellt sich heraus, dass der Mensch für sich selbst der schwierigste Gegner ist.“
„Wir sind live im chinesischen Fernsehen. Ich musste so lange spielen, wie ich konnte.“
„Variantenberechnung ist nur eine notwendige Technik. Kann man diese vereinfachen oder erleichtern - um so besser! Die Schönheit des Schachspiels liegt in der inneren Logik und den Ideenreichtum.“
„Bevor man versucht, positionell zu spielen, sollte man kombinieren lernen. Möglicherweise verlieren Sie einige Partien, dafür haben Sie aber Schach spielen gelernt.“
„An die Ketten der Theorie gelegt, verliert der Spieler nur allzu leicht die Fähigkeit, selbstständig zu denken und zu kombinieren. Das sind die Folgen der Überschätzung der Strategie.“
„Heutzutage gewinnt im Turnier nicht derjenige Spieler, der weitreichende Pläne entwirft, sondern einfach jener, der Zug um Zug kämpft.“
„Die Zeit ist dann wertvoll, wenn man sie nicht hat.“
„Vom Damengambit pflege ich nur Gebrauch zu machen, wenn ich schlechter Laune bin.“
„Die Bauernstruktur zeigt uns oft die Pläne!“
„Meine Mutter sagte oft: Es geht nicht ums Gewinnen. Es geht darum, einen Unterschied zu machen.“
„Auf Remis spielen mit Weiß ist gewissermaßen ein echtes Verbrechen gegen das Schach!“
„Mir fehlt der Charakter eines Champions. Ich bin Forscher, kein Kämpfer.“
„Schach ist schneller geworden. Die Leute spielen viel aggressiver als in den 50er und 60er Jahren.“
„Für Schachspieler war Kuba das Paradies.“
„Mir macht es nichts aus, wenn keiner bei mir zuschaut. Ich habe mit meinen Partien genug zu kämpfen.“
„Go hat eine durchgehendere Logik als das Schach, ist ihm an Einfachheit überlegen und steht ihm, glaube ich, an Schwung der Phantasie nicht nach.“
„Die Initiative ist im Schach äußerst bedeutsam. Manchmal ist sie ein bis zwei Bauern wert, manchmal sogar mehr.“
„Entscheidend ist es, sich mit der Situation voll zu identifizieren und sich sagen zu können: ‚Toll, dass ich jetzt diese Partie spielen darf, unabhängig vom Ergebnis, unabhängig davon, was sonst noch passiert.“
„Er spielt sehr effizient. Wenn er unter Druck gerät, entwischt er. Wenn er selbst Druck macht, gewinnt er. So sammelt er immer den einen oder anderen Extrapunkt ein. In Wijk aan Zee spielen wir jedes Jahr zusammen Fußball: Er ist nicht der größte Läufer, aber er schießt jede Menge Tore.“
„Ich glaube nicht an Festungen.“
„Stückeschreiben ist wie Schach. Bei der Eröffnung ist man frei, dann bekommt die Partie ihre eigene Logik.“
„Schachspieler können ausgezeichnet Varianten am Schachbrett berechnen, aber nicht im realen Leben.“
„In einer Schachaufgabe ist Korrektheit unerlässlich, Schönheit notwendig und Schwierigkeit wünschenswert.“
„Die Schachpartie ist gewöhnlich ein Märchen aus Tausend - und einem Fehler.“
„Denke groß vom Gegenangriff. Er ist die beste Parade und gewinnt noch verlorene Partien.“
„Die Zeit ist dann wertvoll, wenn man sie nicht hat.“
„Natürlich ist Schach ein Sport. Es gibt alle Komponenten, die auch in anderen Sportarten da sind: Ehrgeiz, Gegnerschaft, Konkurrenz, Kampf- und Siegeswillen. Und man verliert auch Kalorien, jedenfalls im Tunierschach.“
„Die größte Genugtuung bereiten mir jene Züge, die es erlauben, einen Blick in die Zukunft zu werfen.“
„Das Schach ist für das Spiel zu ernst, für den Ernst zu viel Spaß.“
„Ein Springer auf f6 gegen die eigene Rochadestellung ist schlimmer als ein rostiger Nagel im Knie.“
„Du weißt, Kamerad Pachmann, ich bin nicht gerne Minister. Lieber würde ich Schach spielen wie Du oder in Venezuela eine Revolution durchführen.“
„Wenn du deinem Gegner nach der Partie Stärke beweisen willst, drücke ihm die Hand“
„Schachspieler als Beruf ist in Deutschland nicht vorgesehen.In Deutschland wird Schach oft nur als Hobby angesehen, und entsprechend sind auch die Einstellung und die Förderung des Verbandes.“
„Der Gegner kann stets nur eine Figur schlagen.“
„Ich hatte meinen ersten Trainer erst, als ich schon Schachprofi war. Davor habe ich mir alles autodidaktisch beigebracht ’.“
„Hopp, hopp, hopp! Die Springer hüpfen überall herum. Wie in aller Welt soll ich wissen, was da vor sich geht?“
„Für die Olympischen Spiele hat es bisher nicht gereicht trotz intensiver Bemühungen der FIDE. Das Problem fängt schon damit an, ob man Schach bei den Sommer- oder Winterspielen unterbringt.“
„Die Frage nach der Aufgabe im Leben, nach dem Sinn des Lebens - ist sinnlos. Sie müsste uns vorkommen, wie etwa die Frage eines Reporters, der einen Schachweltmeister interviewt: ‚Und sagen Sie, verehrter Meister - Welcher ist der beste Schachzug?“
2021
„Schach ist vierdimensional – Länge, Breite, Tiefe, Zeitnot“
„So lange wir lernen wollen, so lange wir lernen können, ist alles gut.“
„Mein größter Vorteil ist, dass ich besser Schach spiele.“
„Folge keinem starren, festen System und du wirst dich immer leicht anpassen können.“
„Schach ist kein Spiel sondern eine Krankheit.“
„Schachverständnis und -wissen hat mehrere Ebenen. Alle Schachschreiber, ich ja auch, arbeiten mit Computern. Wir schauen uns Partien an und erklären dann die Ideen hinter Varianten und Bewertungen der Maschine. Nur entwickelt sich so kein fundamentales Verständnis. Darum löse ich mich oft ganz bewusst von dieser Methode, vor allem, wenn ich ein Buch schreibe. Ich baue mein Brett auf, spiele eine Partie nach oder analysiere eine Position und fokussiere mich auf meine Gedanken und Ideen.“
„Das Schachspiel ist das weitaus schönste und vernünftigste aller Spiele, und Glück und Zufall haben darin keinen Einfluss.“
„Talent? Was für ein Talent? Es ist 99% Arbeit und 1% Naturell.“
„Unserem Spielbetrieb in der NRW-Oberliga zum Beispiel kann ich nichts abgewinnen. Im Extremfall fährst du zwei Stunden hin, wartest nach der Partie, bis alle fertig sind, dann zwei Stunden zurück. Am Ende warst du elf oder zwölf Stunden für Schach unterwegs, und der Tag ist gelaufen.“
„Die erste Bedingung für den Sport ist der Wettkampf. Und Schach ist ein Wettkampf!“
„Es ist eine so wunderschöne Metapher. Ich nehme an, dass man einen Plan haben kann, aber man muss dazu in der Lage sein, sich anzupassen, man muss sich drehen können…. Es ist wichtig, anzugreifen, aber auch, sich zu verteidigen und man muss lernen, wann man beides tun muss. Und man braucht alle Spielfiguren des Schachbretts. Nicht nur die Königin, die umher wandert. Man braucht jede einzelne Spielfigur.“
„Druck ist eine der wirksamsten Waffen in einer Schachpartie“
„Ich rechne überhaupt nicht voraus. Ich gewinne auch so.“
„Ich mache meine Fehler erst nach reiflichster Überlegung.“
„Einige Springer springen nicht, sie hinken vielmehr“
„Eine Honorierung nach ELO, nicht nach Geschlecht, wäre angemessen. Ich könnte ja damit leben, weniger zu bekommen als Brett vier der Männer, mein ELO ist schließlich kleiner. Aber zu sagen, eine Frau bekommt generell halb so viel wie ein gleichstarker Mann, das geht nicht.“
„Deine Wertungszahl - vorausgesetzt einige Jahre ernsthafter schachlicher Anstrengung - könnte etwa dem zehnfachen Deines IQ plus 1000 entsprechen.“
„Bobby Fischer bleibt für mich der Größte! Er kam aus einer anderen Welt und war Autodidakt. Dass Fischer es ohne entsprechendes Hinterland bis zum Gipfel des Schacholymps geschafft hat, zeigt seine einmalige Größe. Er gewann ein dramatisches Match, bei dem man den großen politischen Einfluss der Russen im Hintergrund durchaus spürte.“
„Genialität ist erlernbar? Ich stimme dem Grundtenor natürlich zu, aber das Wort Genie passt meines Erachtens an dieser Stelle nicht. Als Genie wird man geboren, das kann man nicht lernen. Als Magnus Carlsen wird man geboren, man kann nicht lernen, Weltmeister zu werden.“
„Dieses Gebäude zu betreten könnte Ihren IQ deutlich anheben. Schach macht das mit Menschen.“
„Es ist peinlich, dass ich nie Weltmeister wurde. Es wäre leicht, Leonid Breschnjew als Ursache vorzuschieben, dessen Apparat den Vorzeigekommunisten Anatoli Karpow in allem unterstützte. Aber Garri Kasparow zum Beispiel, der ebenfalls von den Sowjets unerwünscht war, hat trotz der Widerstände den WM-Titel erobert.“
„In unseren Köpfen herrscht Chaos. Frauen spielen unlogisch. Die Figuren fliegen. Ein Vorteil ist da und einen Zug später wieder weg. Uns fehlt die Klarsicht. Außerdem tun sich Frauen schwer, während der Partie vier bis fünf Stunden hoch konzentriert zu sein. Unsere Gedanken fliegen irgendwann zu Liebesdingen. Und dann ist es aus und vorbei. Dieses Chaos macht das Frauenschach aber auch spannender.“
„Meine allgemeine Meinung zum Schach ist, dass die romantische Seite, die tiefe Strategie, bereits tot ist. Der Einsatz von Computern hat das Spiel völlig verändert.“
„Rückschläge gab es viele und die meisten hätten wahrscheinlich einmal die Konsequenz ergriffen und zu sich gesagt: Es reicht, Schachspielen bringt nix! Bei mir hat stets die Liebe zum Spiel über die Vernunft gesiegt.“
„Radrennen sind wie Schachspiele. Bauernopfer, damit der König siegt.“
„90% der Buchvarianten haben keinen großen Wert, weil sie entweder Fehler enthalten oder auf trügerischen Annahmen beruhen. Vergessen sie besser Eröffnungen und nutzen Sie die dadurch gewonnene Zeit für das Endspiel. Letzten Endes werden Sie auf diesem Wege viel bessere Ergebnisse erzielen.“
„Beim Sex ist es doch im Grunde genommen wie beim Schach: Wer’s kann, spielt nicht mit Anfängern.“
„Natürlich hat Ehrgeiz immer auch einen neurotischen Anteil. Andererseits kommt man ohne ihn niemals bis ganz nach oben.“
„Ich brauche keinen Schachcomputer. Dass die Maschinen den Menschen überlegen sind, kenne ich zum Beispiel von meinem Videorecorder.“
„Es gibt zwei Typen von Schachspielern, es gibt die, die gern gewinnen, und die, die nicht gern verlieren. Es gibt spekulative Spieler, die mit allen Mitteln versuchen, das Gleichgewicht zu stören. Ich gehöre zu den anderen, den Korrekten, den Risikovermeidern. Ich gehöre -wie Kramnik- zum Lager derer, die nicht gern verlieren.“
„Komischerweise ist Französisch fast eine deutsche Verteidigung. Wolfgang Uhlmann war mit der berühmteste Französisch-Spieler, dann Gerald Hertneck und ich selbst, dann die jüngere Generation, Georg Meier, Matthias Blübaum, Rasmus Svane, alle haben intensiv Französisch gespielt. Rainer Knaak darf man nicht vergessen, er ist auch ein großer Franzose. Der legendärste Franzose war natürlich Viktor Kortschnoi. Aber der hatte als absoluter Weltklassespieler ein viel breiteres Repertoire. Französisch war nur ein Teil davon.“
„Manchmal gewinnst Du, manchmal lernst Du dazu.“
„Mir geht es wie jedem Schachspieler. Ziel ist immer der nächste Hunderter.“
„Lustige Frage! Eigentlich fahre ich nicht zum Turnier, um jemanden die Daumen zu drücken. Die brauche ich ja selber zum Spielen.“
„Jetzt wechsle ich zu einem langsamen Partner. Ein langsamer Partner ist wie ein schneller Partner - nur langsamer.“
„Außer Nepo hat heute jeder schlecht gespielt. Ich habe schlecht gespielt, Kirill hat schlecht gespielt. Giri hat schrecklich gespielt, Ding katastrophal. Wang Hao hat die erste Hälfte der Partie gespielt wie ein Huhn, das mit der Klaue schreibt.“
„Macht man sich nicht bereits einer beleidigenden Einschränkung schuldig, indem man Schach ein Spiel nennt?“
„Die Partien sind immer verschieden, die Interviews immer die gleichen.“
„Ich hätte schon früher heiraten können, aber ich hatte keine Zeit.“
„Das Schachspiel an sich betrachtet ist völlig wertlos, es erhält seinen Wert erst durch unser Spiel.“
„Schach ist ein Spiel des Verstandes und nicht des Gedächtnisses.“
„Es tut gut, die Entwicklungsperiode vom demokratischen Geist durchdringen zu lassen. Wie undemokratisch wäre es beispielsweise, den einen Offizier große Spaziertouren vornehmen zu lassen, während andere zu Hause säßen und sich entsetzlich langweilten.“
„Das Schachspiel verlangt dreierlei: Kenntnis der Möglichkeiten, Ahnung der Wahrscheinlichkeiten, Resignation für die Gewissheiten.“
„Als Karpow Schachweltmeister wurde, ließ er praktisch alle stärksten Sowjetspieler für sich arbeiten. Wenn auch nur ein mittelmäßiger Meister Spezialist für eine bestimmte Eröffnung war, wurde er von Karpow gerufen. Das wurde alles geheim gehalten!“
„Karpow hatte Zugriff zu allen Ressourcen, die er benötigte und wurde anders als alle anderen Spieler behandelt, weil er Teil des System war.“
„Erstaunlich, dass ich die Welt vom Indus bis Andalusien regiere und nicht der 32 Schachfiguren auf 2 mal 2 Ellen Fläche Herr werde.“
„Kiebitze, die reden, sind nicht zu ertragen und Kiebitze, die nicht reden, gibt es nicht.“
„Während meiner Jahre als Trainer habe ich die Erfahrung gemacht, dass ein Amateur durch nichts stärker aus der Bahn geworfen wird, als durch einen drohenden Königsangriff. Falls Sie eine solche Partie verlieren, dann verlieren Sie nicht wegen des gegnerischen Königsangriffs (der üblicherweise stärker in der Einbildung existiert, als in der Realität ). Vielmehr verlieren Sie, weil Sie Ihre eigenen Pläne aufgegeben haben und Ihr Gegner Ihre Orientierungslosigkeit deshalb gefahrlos dazu nutzen kann, alles zu tun, was er will.“
„Ich habe gespielt wie ein Kind“
„Den Ruhm habe ich schon, jetzt brauche ich noch das Geld.“
„Wenn ich mich einlogge, glauben die Leute gewöhnlich nicht, dass ich es selbst bin und sie fangen an komische Fragen zu stellen. Und wenn sie es glauben, stellen sie wieder andere komische Fragen.“
„Ich trinke Kaffee, um nicht müde zu werden. Wenn ein Mittel existierte, welches die Gehirnleistung verbessert, würde ich es sofort nehmen.“
2020
„Die Kombination ist das Herz des Schachspiels.“
„Der Denker von Rodin ist ein Schachspieler, dem man den Tisch weggenommen hat.“
„Zu wenig Geduld ist wahrscheinlich der häufigste Grund für ein verlorenes Spiel.“
„Man sollte sich nicht nur auf Anfangszüge fokussieren, sondern ganze Partien nachspielen, um den roten Faden zu erkennen.“
„Nichts macht so viel Freude, wie im anderen den Verlierer zu wecken.“
„Ein Vorteil einer Schachstellung kann entweder dynamischer oder statischer Natur sein. Schach ist ein Spiel von Transaktionen, und manchmal ist es notwendig, eine Art von Vorteil gegen eine andere einzutauschen.“
„Auf dem Schachbrett der Meister gilt Lüge und Heuchelei nicht lange. Sie werden vom Wetterstrahl der schöpferischen Kombination getroffen, irgendwann einmal, und können die Tatsache nicht wegdeuteln, wenigstens nicht für lange, und die Sonne der Gerechtigkeit leuchtet hell in den Kämpfen der Schachmeister.“
„Die Liebeserklärung ist wie die Eröffnung beim Schach: die Konsequenzen sind unübersehbar.“
„In zehn Mordfällen gibt es nicht so viele Geheimnisse wie in einer Partie Schach.“
„Gegen Frank Marshall spiele ich nur noch, wenn er nüchtern ist. Sonst ist er mir zu stark.“
„Je älter ich werde, desto mehr weiß ich die Bauern zu schätzen.“
„Wo sind heute nur die magnetischen Schachbretter geblieben?“
„Oft bringt ein stiller Zug das Erdbeben.“
„Wenn ich Weiß habe, gewinne ich weil ich Weiß habe. Wenn ich Schwarz habe, gewinne ich weil ich Bogoljubow bin.“
„Schach ist eine Sache der genauen Beurteilung, wann man zuschlagen und wann man ich ducken muss.“
„Ich hatte meine größten Erfolge, als ich 47 Jahre alt war. Kasparow war noch nicht einmal 42 und hat das Schach schon im Stich gelassen.“
„Nur weil der Springer sich vorübergehend am Rand befindet, hat das nichts zu bedeuten.“
„Ich bin Weltmeister und muss mit niemanden etwas diskutieren.“
„Du kannst im Schach nur gut werden, wenn du das Spiel liebst.“
„Ich würde ja auch vorschlagen, das Kindern das Schachspiel beigebracht werden sollte. Das ist wertvoll für das ganze Leben. Du lernst ein, zwei Schritte im Voraus zu denken, wirst rationaler und abgeklärter. Das ist in jeder Auseinandersetzung ein riesiger Nutzen“
„Das Hauptaugenmerk auf das Zentrum, den zweiten Blick auf die Flügel!“
„Ich sehe nur einen Zug voraus, aber der ist immer der richtige.“
„Der zweitbeste Zug ist oft der einzig richtige“
„Für Schachspieler, Bahnreisende und Raucher stellt sich immer wieder die Frage nach dem letzten Zug“
„Wenn man heute mit 14 Jahren noch kein Großmeister ist, kann man es vergessen.“
„Die Elozahlen sind sehr schlecht für das Schach. Jetzt ist Schach eine Sportindustrie, die darauf abzielt Elopunkte zu machen.“
„Als ich in einen Schachverein eintrat, nachdem ich mein erstes Schachbuch gelesen hatte (eine Sammlung elementarer Eröffnungen), stellte ich fest, dass man Schach auch als Sport auffassen kann. Um gut Schach zu spielen, braucht man Technik, Taktik, Ausdauer und Kraft. Genau wie bei vielen anderen Sportarten muss man Schach regelmäßig trainieren, um sich zu verbessern.“
„Schach sollte nicht dazu absinken, nur noch Sport zu sein. Ein solcher Ansatz hat keine Zukunft. Ich verstehe die Logik und die Motive der FIDE, aber dieser Weg führt in eine Einbahnstraße. Schach wird nie beliebter sein als Fußball oder Tennis, weil Schach einfach zu komplex ist. Um einen Sport zu genießen, muss der Zuschauer ein Minimum davon verstehen. Im Schach liegt dieses Minimum ziemlich hoch, ich schätze mal bei einer Wertzahl von etwa 1700. Bis ein Anfänger dieses Niveau erreicht, vergeht viel Zeit. Selbst die Grundregeln, wie die Figuren ziehen, kann sich nicht jeder auf Anhieb merken. Das große Publikum wird stets einfachere und spektakulärere Sportarten vorziehen.“
„Schach besteht zu neunundneunzig Prozent aus Taktik“
„Die wichtigste Eigenschaft eines Schachspielers ist ein möglichst schräger Humor.“
„Carlsens Spiellevel im Schnellschach ist phänomenal. Wir spielen alle schlechter, wenn wir schneller spielen. Aber seine Spielstärke lässt allenfalls um 15% nach, was unvergleichbar wenig ist. Ein gewaltiger Vorteil in diesem Format“
„Es gibt keine guten oder schlechten Spieler. Es gibt nur gute oder schlechte Züge.“
„Der Computer ist ein Gangster. Er zerstört unser Spiel.“
„Wie oft geschieht es, dass sich ein Spieler selbst aufgibt, wenn er sich in einer schwierigen, aber durchaus nicht hoffnungslosen Lage befindet“
„Du weißt du bist schachabhängig, wenn du jemanden anrempelst und sagst: J’adoube.“
„Spiele die Eröffnung wie ein Buch, das Mittelspiel wie ein Zauberer und das Endspiel wie eine Maschine.“
„Ich arbeite ohne dass man es sieht. Halten Sie mich nicht für verrückt, doch ich kann ein Interview geben und gleichzeitig über komplizierte Positionen nachdenken“
„Die wichtigste Gabe, die ein großer Schachspieler haben muss, ist meiner Meinung nach eine üppige Phantasie. Er muss in der Lage sein, sich aus der Welt aufdringlicher Realitäten in einen Bereich seltsamer Gestalten und Formen zurückzuziehen, die er miteinander kombiniert, um neue, nie da gewesene Situationen zu schaffen.“
„Es ist nicht wichtig was neben, sondern was auf dem Brett steht.“
„Schach ist ein ausgezeichnetes Spiel. Es ist nicht wichtig wie gut du spielst, es gibt immer einen besser als dich, es ist unwichtig wenn du ein Patzer bist, es gibt immer einen schlechter als du!“
„Eine Falle ist das Provozieren eines Fehlers. Eine Falle rechnet immer mit einer verlockenden oder naheliegenden Antwort des Gegners. Man lädt ihn quasi zu einem scheinbar guten Zug ein, der dann allerdings postwendend und überraschend widerlegt wird.“
„Im Schach ist es erst dann möglich, ein großer Meister zu werden, wenn man die eigenen Fehler und Mängel erkannt hat. Genau wie im Leben.“
„Die Aufgabe eines positionellen Spielers ist es, systematisch geringe Vorteile zu sammeln und zu festigen, bevor er trotz Vorteil verliert.“
„Wenn Du nicht kämpfst, um anderen etwas zu beweisen, sondern nur für Dich selbst, dann bist du fast unbesiegbar.“
„Freibauern haben die natürliche Tendenz voran zu schreiten“
„Man beherrscht die Menschen mit dem Kopf. Man kann nicht mit dem Herzen Schach spielen“
„Ich habe einen Stil wie ein Streetfighter“
„Das Schachspiel ist ein See, in welchem eine Mücke baden und ein Elefant ertrinken kann.“
„Generell gefällt mir das Turnier sehr gut, auch wenn lustig ist, dass in der ersten Reihe Besucher manchmal einschlafen und schnarchen.“
„Schach ist nicht nur Wissen und Logik.“
„Erfolg ist nur halb so schön, wenn es niemanden gibt, der einen beneidet.“
„Taktik ist was man tun muss, wenn etwas zu tun ist. Strategie ist was man tun muss, wenn nichts zu tun ist.“
„In der Praxis ist jeder Schachspieler ein Psychologe, auch wenn er das mitunter selbst nicht bemerkt.“
2019
„Ein guter Schachspieler muss um die Ecke denken können. Es ist wie, wenn man eine Katze streichelt. Man muss sie von oben nach unten streicheln. Wenn man es anders herum macht, ist es keine gute Idee.“
„Neben dem intellektuellen Reiz des Schachs ist der erzieherische Wert von Bedeutung. Schach lehrt Logik, Phantasie, Selbstdisziplin und Entschlossenheit.“
„Im Blitz ist der Springer stärker als der Läufer.“
„Das Schach birgt in sich die tiefen Weisheiten der Völker. Es ist ein wahrhaftiges Ebenbild des Lebens, eine Widerspiegelung des menschlichen Schicksals, die uns den irdischen Leidensweg in Finsternis und ständiger Zeitnot vorgezeichnet hat. Ganz wie im Schach treffen wir auch im Leben auf all mögliche Fallen, Fehler, Verrechnungen, Opfer, auf Könige und Königinnen, Doppelbauern und ungewöhnliche Springerzüge, die vorkommen, kaum dass wir am Brett sitzen.“
„Wenn Spassky eine Figur opfert, kannst Du genauso gut aufgeben. Aber wenn Tal eine Figur opfert, spiele weiter! Er könnte noch eine weitere opfern, und dann...wer weiß?“
„Um Figurenverlust zu vermeiden, hat schon mancher ein Spiel verloren“
„Sport ist, wenn man hinterher duscht.“
„Man lernt im Schach nur durch Fehler, in jedem Fehler steckt etwas Richtiges“
„Kein Großmeister ist normal...sie unterscheiden sich lediglich nach Ausmaß ihrer Verrücktheit.“
„Mit Schach schule ich mein Gefühl für Geometrie, was für Tennis und Schach gleichermaßen wichtig ist.“
„Jeder Mensch hat ein Brett vor dem Kopf, es kommt nur auf die Entfernung an.“
„Wenn Dein Gegner dir ein Remis anbietet, versuch herauszufinden, weshalb er glaubt schlechter zu stehen.“
„Ein Freibauer gewinnt in dem Maße an Stärke, wie die Anzahl der Steine auf dem Brett abnimmt.“
„...die Räume eng machen, Laufwege antizipieren, den Spielaufbau des Gegners früh stören und die eigenen Chancen verwerten. Auf so einem Niveau darfst Du Dir keine Fehler erlauben. Und jetzt geht’s raus und spielt’s Schach.“
„Das ganze Leben mit einer Ehefrau ist wie ein Endspiel mit ungleichfarbigen Läufern.“
„Ist ihnen aufgefallen, dass Fischer niemals eine schlechte Figur hat. Er tauscht sie einfach ab und die schlechten Figuren bleiben beim Gegner.“
„Ein Gambit widerlegt man durch seine Annahme.“
„Selbst der faulste König flieht nach einem Doppelschach“
„Es gibt nur ein Mittel, im Schach unbesiegt zu bleiben. Fange nie damit an!.“
„Du musst Deinen Gegner in einen tiefen dunklen Wald führen, wo 2+2=5 ist und wo der Weg, der wieder hinaus führt, nur breit genug für einen ist.“
„Ich verstehe den Grund nicht, warum die Aufteilung in Frauen und Männer überhaupt im Schach besteht“
„Wer sagt, er versteht Schach, versteht gar nichts.“
„Alle Schachspieler sollten auch ein Hobby haben“
„Die Tatsache das ein Spieler in Zeitnot war, sollte ebenso wenig als Entschuldigung gewertet werden, wie die Aussage eines Gesetzesbrechers, er wäre zum Zeitpunkt seiner Tat betrunken gewesen.“
„Rochiere wenn du musst oder wenn du willst, aber nicht weil du kannst.“
„Ich war mir nicht sicher auf welches Feld ich meinen Turm ziehe, da es 3 Alternativen gab, e8,d8 und c8, entschloss ich mich das mittlere zu nehmen.“
„Der Furchtsame im Leben wird auch im Schach furchtsam sein, der Draufgänger im Leben sich auch im Schach auf den König stürzen.“
„Mein Vater war ein richtiger Zocker. Ich habe es bis jetzt nur zu Schach gebracht.“
„Im königlichen Spiel, da grübelt man und denkt recht viel. Wird man hierbei abgelenkt, ist schnell ne’ Schachfigur verschenkt. Mitunter gar ne’ Dame, drum bitten wir um Rücksichtnahme.“
„Es ist gefährlich den Ausgleich auf Kosten einer passiven Stellung zu halten.“
„Turmendspiele mit einem Bauern mehr sind remis - Turmendspiele mit einem Bauern weniger sind verloren“
„Was ich an meinen Freuden am meisten schätze? Grundkenntnisse im Schach!“
„Mit dem Nehmen des Bauern auf b7 - oder b2 - ist das so eine Sache. Einerseits geht es oft schief, andererseits funktioniert es meistens gar nicht.“
„Am schwierigsten zu gewinnen ist eine gewonnene Partie.“
„Hoffe nicht auf die Fehler deines Gegners, sondern verlasse Dich darauf.“
„Ein guter Spieler hat immer Glück.“
„Ihnen, Herr Lasker, habe ich nur drei Worte zu sagen: Schach und Matt.“
„Schach und Boxen haben viel Ähnlichkeit, denn bei beiden Sportarten kommt es auf die richtige Strategie an.“
„Reporter: ‚Herr Aljechin, bevorzugen sie die Dame auf dem Brett oder auf dem Bett?‘ ‚Das kommt auf die Position an!“
„Schach ist das schnellste Spiel der Welt, weil man in jeder Sekunde Tausende von Gedanken ordnen muss.“
„Eine Partie hat normalerweise drei Abschnitte, die Eröffnung, in der Du hoffst die bessere Stellung zu erreichen, das Mittelspiel, in dem Du glaubst, die bessere Stellung zu haben und das Endspiel, bei dem Du weißt, dass Du ein verlorenes Spiel hast.“
„Klassische Ratschläge taugen nichts. Weder im Schach noch im Leben. Eine Strategie, die für mich funktioniert, könnte andere in die Katastrophe führen.“
„Wer die Läufer hat, hat die Zukunft.“
„Mein Lieblingsspieler aus der Vergangenheit würde ich sagen, bin ich selbst vor 3-4 Jahren.“
„Sie bekommen vielleicht den Eindruck, dass Spitzenspieler überhaupt gar nicht so stark sind. Aber das stimmt nicht. Es ist eine Illusion. Mit einem Computer an der Seite ist es sehr leicht, Urteile zu fällen, aber wenn man alleine am Brett sitzt, sieht die Sache ganz anders aus.“
„Besser ein falscher Plan, logisch durchgeführt, als gar kein Plan.“
„Ich habe kein Problem mit Frauen, sondern nur mit dem Niveau ihres Schachspiels.“
„Ein typischer, sehr verbreiteter Gedankenschädling ist der, dass der betreffende Amateur von der Annahme ausgeht, dass jeder einzelne Zug etwas zu leisten habe.“
„Kleine Schachspieler machen Mist, und große Schachspieler machen Mist, aber große machen weniger Mist.“
„Der letzte Schrei beim Schach ist es Entscheidungen zu treffen. Nicht unbedingt richtige Entscheidungen, aber positive. Wenn Du fehl gehst, dann sollte das wenigstens mit absolutem Selbstvertrauen geschehen.“
„Man kann eine Schachpartie nur gewinnen, wenn das Gleichgewicht gestört ist. In einer Stellung mit ungestörtem Gleichgewicht ist auch das größte Genie hilflos - in der Stellung steckt dann eben kein genialer Einfall.“
„Es gibt zwei Arten von Opfern: korrekte und meine“